Entwurf für das 500-Millionen-Euro-Projekt Siemens Campus Erlangen steht

Präsentieren das Modell des Siegerentwurfes (v.l.) Joachim Herrmann, Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Horst Seehofer und Joe Kaeser.
  • Präsentieren das Modell des Siegerentwurfes (v.l.) Joachim Herrmann, Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Horst Seehofer und Joe Kaeser.
  • Foto: ©www.siemens.com
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ERLANGEN (pm/vs) - Bis 2030 soll auf dem Gelände des bisherigen Siemensstandorts im Süden Erlangens ein modernes Siemens Campus entstehen. Dieser Tage ist der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs im Beisein politischer Prominenz vorgestellt worden

.

Bereits vor fast genau einem Jahr hatten der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser, mit einer gemeinsamen Erklärung den Auftakt für die Planungen gegeben und nachfolgend einen Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben. Sieger ist die „KSP Jürgen Engel Architekten GmbH“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Mit in der Fachjury war auch Bayerns Bau- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. „Für die Metropolregion Nürnberg und für Erlangen freue ich mich über die guten Ideen des Architekturbüros KSP Jürgen Engel“, lobte Herrmann den Siegerentwurf. „Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung sorgt dafür, dass in Zukunft noch mehr Innovationskraft von ganz Bayern ausgeht“. Damit könnten, so Herrmann, viele Tausend Arbeitsplätze erhalten oder sogar ausgebaut werden, auch bei regionalen Zulieferern.
Der bis 2030 realisierte Siemens Campus Erlangen ist als weltweit größter Siemens-Standort geplant. Die Investitionssumme beträgt rund 500 Millionen Euro.

Optimale Verkehrsanbindung

Joachim Herrmann gab die Zusage, dass der neue Siemens Campus Erlangen optimal an das regionale und überregionale Verkehrsnetz angebunden werde. „Unser Ziel ist ein modern ausgebautes und leistungsfähiges Verkehrswegenetz, um die Attraktivität des Siemens Campus deutlich zu steigern“, erläuterte Herrmann. „Im Ergebnis wird die gesamte Metropolregion vom Ausbau der Verkehrsinfrastruktur profitieren.“
Laut Herrmann handelt es sich dabei um wichtige Projekte im Straßen-, Schienen- und Luftverkehr. Einen besonderen Schwerpunkt nehme der öffentliche Personennahverkehr ein. „Besonders wichtig ist uns beispielsweise die Realisierung der Stadt-Umland-Bahn von Nürnberg nach Erlangen“, so der Verkehrsminister. „Wir wollen mit der StUB eine optimale Verknüpfung des Siemens Campus mit dem Flughafen Nürnberg und der Nürnberger City sowie auch Richtung Herzogenaurach erreichen.“ Unabhängig davon wird die Station Paul-Gossen-Brücke der S-Bahn-Linie Nürnberg-Fürth-Erlangen-Forchheim sogar schon im Dezember 2015 eröffnet und damit sofort den Siemens Campus von Westen her erschließen. Weiterhin sicherte Herrmann zu, dass in Erlangen kommunale Straßenbaumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse vom Freistaat bestmöglich gefördert werden.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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