Erweiterung der Fußgängerzone in der Altstadt
Es wird grüner: In die Königstraße kehrt nun Ruhe ein

Erweiterung der Fußgängerzone in der Altstadt: Am 20. Mai  haben (v.l.) Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, Oberbürgermeister Marcus König und Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), Christian Vogel, die neuen Abschnitte der Fußgängerzone in der Lorenzer Altstadt der Öffentlichkeit übergeben.
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  • Erweiterung der Fußgängerzone in der Altstadt: Am 20. Mai haben (v.l.) Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, Oberbürgermeister Marcus König und Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), Christian Vogel, die neuen Abschnitte der Fußgängerzone in der Lorenzer Altstadt der Öffentlichkeit übergeben.
  • Foto: Sven Heublein / Stadt Nürnberg
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NÜRNBERG (pm/nf) - Die Fußgängerzone in der Nürnberger Altstadt wird erweitert: Am Bauhof, in der Königstraße, in der Brunnengasse, in der Burgstraße sowie in der Bergstraße und am Sebalder Platz gibt es mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger. Am 20. Mai haben Oberbürgermeister Marcus König, Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), Christian Vogel, und Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich die neuen Abschnitte der Fußgängerzone in der Lorenzer Altstadt der Öffentlichkeit übergeben.

Die neue Fußgängerzone umfasst die südliche Königstraße, die Königstormauer, die Johannesgasse und die Theatergasse. Mit diesem Schritt ist die gesamte Königstraße als Fußgängerzone gewidmet. Bereits seit 2012 verfolgt die Stadt Nürnberg das „Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt“ (INSEK Altstadt) und setzt sukzessive Maßnahmen und Projekte zur Stärkung und Weiterentwicklung der Altstadt um. Auf dieser Basis erweitert Sör in enger Abstimmung mit der Verkehrs- und Stadtplanung nun die Fußgängerzone in der Nürnberger Altstadt.

 Erweiterung der Fußgängerzone in der Altstadt: Am 20. Mai haben (v.l.) Oberbürgermeister Marcus König, Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), Christian Vogel, und Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich die neuen Abschnitte der Fußgängerzone in der Lorenzer Altstadt der Öffentlichkeit übergeben.
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„Nürnberg mit seiner wunderschönen Altstadt braucht auch zukünftig mehr Bereiche mit besserer Aufenthaltsqualität. Die schaffen wir durch die neuen Fußgängerzonen. Das bringt mehr Ruhe, Sicherheit und auch mehr Menschen in die Innenstadt. Es braucht sicher etwas Zeit zur Eingewöhnung, aber danach – da bin ich mir sicher, wird sie niemand mehr missen wollen“, so Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König. „Nürnberg wird hier, am Eingangstor zu unserer Altstadt, noch schöner und attraktiver.“

Bürgermeister Christian Vogel, Erster Sör-Werkleiter, ergänzt: „Die Entscheidung Mitte der 1960er Jahre, den Verkehr aus der Altstadt zu bringen, war bereits damals weitsichtig und richtig. Nürnbergs Fußgängerzone ist mittlerweile eine der größten Europas. Wir machen sie in den neuen Bereichen attraktiver und grüner: In allen neuen Fußgängerzonen werden zusätzliche Fahrradständer, Bänke, mobile Bäume und Abfallbehälter aufgestellt, die dem Gestaltungshandbuch der Stadt Nürnberg entsprechen. Eine Ausnahme bilden Bergstraße und Albrecht-Dürer-Platz, die aufgrund ihres starken Gefälles mit speziell angefertigtem Mobiliar ausgestattet werden müssen.“

„Eine der wesentlichen Qualitäten der Altstadt, kommunikativen Raum für Menschen zu bieten und dabei Handel, Gastronomie, Kultur und Geschichte erleben zu können, wird mit dem Lückenschluss von Bahnhof zu Burg nun nochmals gestärkt“, so Nürnbergs Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Nach der bereits fertiggestellten Fußgängerzone in der Brunnengasse und dem aktuell eingeweihten Bereich rund um die südliche Königstraße, folgt nun noch im Juni 2022 ein verkehrsberuhigter Bereich am Albrecht- Dürer-Platz und in der Bergstraße sowie eine Erweiterung der Fußgängerzone um den Sebalder Platz, dem Schulgäßchen, der Stöpselgasse und der Burgstraße.

Die Maßnahme wird mit Mitteln des Freistaats Bayern aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ gefördert. Die Gesamtkosten von 451 000 Euro erhalten voraussichtlich Zuschüsse in Höhe von
360 000 Euro.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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