Mehr Grün in der Stadt
Förderprogramm „Der geschenkte Baum“ wird neu ausgerichtet

Foto: © Konstantin Yuganov/stock.adobe.com/Symbolbild
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NÜRNBERG (pm/nf) Die Stadt Nürnberg stellt das Förderprogramm „Der geschenkte Baum“ aktuell neu auf. Ziel des Programms ist es, Eigentümer von Privatgrundstücken zur Pflanzung von Bäumen auf ihren Grundstücken zu motivieren. Das Programm wird künftig unbürokratischer und flexibler.

„Ein großer Teil des Grüns in Nürnberg ist in privater Hand“, sagt Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg. „Umso wichtiger ist es, das private Engagement für Stadtbäume gezielt zu fördern. Genau das brauchen wir angesichts der Klimakrise und der Versiegelung in der Stadt.“

Zu den zentralen Neuerungen des Förderprogramms zählen eine Erhöhung der maximalen Fördersumme auf bis zu 750 Euro pro Baum sowie eine deutlich flexiblere Antragstellung: Förderanträge können nun bis zu zwölf Monate nach dem Kauf eines Baums eingereicht werden. Auch der Nachweis der Pflanzung wurde vereinfacht – künftig genügt eine Fotodokumentation anstelle einer aufwendigen Prüfung vor Ort. Darüber hinaus wurde der Kreis der förderfähigen Flächen erweitert: Nicht nur private Wohngrundstücke sind förderfähig, sondern auch Sportanlagen und gärtnerisch genutzte Flächen.

Die Mittel für das Förderprogramm stammen aus Ausgleichszahlungen für Fällungen von Bäumen, die der städtischen Baumschutzverordnung unterliegen. Diese Ausgleichszahlungen fallen an, wenn Ersatzpflanzungen vor Ort zum Beispiel aus Platzmangel nicht möglich sind. So wird sichergestellt, dass die Mittel dort eingesetzt werden, wo neue Bäume dauerhaft wachsen können.

Das Programm fördert die Pflanzung von Laub- oder Obstbäumen im Erdboden auf privaten Wohngrundstücken. Die Stadt Nürnberg übernimmt sowohl den Kaufpreis des Baums als auch die für die Pflanzung unmittelbar erforderlichen Materialien (zum Beispiel Baumverankerung oder Sonnenschutz) und die einmaligen Pflanzkosten.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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