Jury-Mitglied Iris Berben in der Noris
Mit 25.000 Euro dotiert: Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises
- Am Sonntag, 21. September 2025, verleiht um 11 Uhr im Opernhaus Oberbürgermeister Marcus König den Internationalen Menschenrechtspreis 2025.
- Foto: Nicole Fuchsbauer
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NÜRNBERG (pm/nf) - Rund um die 16. Verleihung des mit 25 000 Euro dotierten Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises sind Bürgerinnen und Bürger zu einem vielfältigen Begleitprogramm eingeladen.
Für ihre Verständigungs und Aussöhnungsbemühungen bekommt die israelischpalästinensische Organisation Parents Circle – Families Forum (PCFF) am Sonntag, 21. September 2025, um 11 Uhr im Opernhaus von Oberbürgermeister Marcus König die Auszeichnung überreicht. Seit 1995 bringt PCFF israelische und palästinensische Familien zusammen, die durch den Nahostkonflikt ein Familienmitglied verloren haben, und bietet Bildungsprogramme und Aktivitäten zur Trauerbewältigung.
- Straße der Menschenrechte in Nürnberg.
- Foto: Nicole Fuchsbauer
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„Gemeinsam setzen sie sich für ein Ende des Blutvergießens ein und rufen zur Versöhnung auf. Ihr Engagement für die Förderung gewaltfreier Lösungen des Konflikts ergibt sich aus der gemeinsamen Erfahrung des Verlusts“, betont die internationale Preis-Jury in ihrer Begründung. Auch nach dem TerrorAngriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 setzt PCFF die Bereitschaft zum Dialog konsequent fort – trotz verstärkter Proteste gegen ihre Arbeit.
Im Anschluss an die Preisverleihung findet ab 13 Uhr die Friedenstafel statt. Die von der Stabsstelle Menschenrechtsbüro & Gleichstellungsstelle und dem Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg organisierte Veranstaltung lädt seit 1999 Nürnbergs Bürgerschaft dazu ein, ein Zeichen für Frieden, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte weit über die Grenzen der Stadt hinaus zu setzen. Speisen und Getränke bringt man selbst mit oder nutzt das gastronomische Angebot vor Ort. Bei der Friedenstafel sind keine Fahnen, Transparente, Schilder oder Plakate gewünscht und keine Reden vorgesehen. Aufgrund des großen Zuspruchs bei ihrer Premiere 2023 lädt auch in diesem Jahr die KinderKreativ Friedenstafel mit der Mobilen Buchwerkstatt vom KinderKunstRaum dazu ein, eigene Friedenspostkarten zu gestalten und zu drucken.
Rund um die Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2025 laden zahlreiche Organisationen und Initiativen wieder zu einem vielfältigen Begleitprogramm ein. Am Sonntag, 21. September, findet im Vorfeld der Verleihung im Opernhaus um 9.30 Uhr ein Multireligiöses Friedensgebet zu Ehren der Preisträgerinnen am Kubus der Religionen an der Frauentormauer statt, bei dem unter anderem Jurymitglied Iris Berben sprechen wird.
Wer die Preisträgerinnen Laila AlSheikh und Robi Damelin live erleben möchte, hat am Dienstag, 23. September, ab 17.30 Uhr im CaritasPirckheimerHaus, Königstraße 64, dazu die Gelegenheit. m Anschluss folgt um 19 Uhr die Podiumsdiskussion. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter menschenrechte@stadt.nuernberg.de zwingend erforderlich. Weitere Informationen zum Begleitprogramm und zu den Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.menschenrechte.nuernberg.de.
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