Umfrage: Sind Sie mit den geplanten Änderungen einverstanden? +++ Das sagt Nürnbergs OB-Kandidat Marcus König zum Thema
Rettungsgasse, Radfahrer & Parken: Saftige Strafen für Verkehrssünder!

Stau wegen eines Unfalles auf der A73 Richtung Nürnberg: Die Rettungsgasse hat, wie man sieht, gut geklappt. Ein LKW blockierte am Anfang die Durchfahrt der Rettungskräfte.
2Bilder
  • Stau wegen eines Unfalles auf der A73 Richtung Nürnberg: Die Rettungsgasse hat, wie man sieht, gut geklappt. Ein LKW blockierte am Anfang die Durchfahrt der Rettungskräfte.
  • Foto: Nicole Fuchsbauer
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

Sind Sie mit den Plänen von Bundesverkehrsminister Scheuer zur Änderung der Straßenverkehrsordnung einverstanden?

REGION (nf) - Noch ist es nur ein Entwurf. Geht es allerdings nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, soll sich noch in diesem Jahr einiges in der Straßenverkehrsordnung ändern. Seine Pläne: Verkehrssünder müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wer die Rettungsgasse blockiert, ist nach seinen Plänen mit 320 Euro, einem Monat Fahrverbot sowie zwei Punkten dabei. Bundestag sowie Bundesrat müssen einer Reform der Straßenverkehrsordnung allerdings erst noch zustimmen.

Zudem gab es erste Kritik an der geplanten Reform. Insbesondere die Idee, Busspuren  auch für Fahrgemeinschaften und Tretroller freizugeben, ruft Stirnrunzeln hervor.
Nürnbergs CSU OB-Kandidat Marcus König begrüßt das Vorhaben:  „Den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zur Neugestaltung des Bußgeldkatalogs begrüße ich ausdrücklich. Wir Kommunalpolitiker sind jeden Tag mit Beschwerden über zugestellte Radwege und (Dauer-) Parken im Halteverbot konfrontiert. Höhere Bußgelder sind deshalb der richtige Weg, genauso wie Änderungen der Straßenverkehrsordnung zugunsten von Bus, Rad & Co. Ebenso wichtig ist aber eine effektive Kontrolle, sonst helfen die besten Absichten und höchste Bußgelder wenig. Hier haben wir in Nürnberg Nachholbedarf!“

Das Wichtigste im Überblick - Das soll sich ändern: 

 E-Tretroller und Autos mit mindestens drei Insassen dürfen die die Busspur nutzen.

• Für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen (dreiminütiges Halten ist nicht mehr erlaubt) kostet bis zu 100 Euro. 

•  Keine Rettungsgasse bilden oder verhindern, wird mit 320 Euro Bußgeld bestraft, dazu ein Monat Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

• Radfahrer und  E-Tretrollerfahrer dürfen innerorts nur noch mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern von Autos überholt werden. Außerdem: Ein neues Verkehrsschild kann das Überholen von Zweirädern ganz verbieten.

Zu den von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geplanten Änderungen der Straßenverkehrsordnung sagt ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg:

,,Deutschland hat es dem Autoverkehr bisher sehr bequem gemacht. Das ganze Verkehrsrecht orientiert sich daran, wie der Autoverkehr möglichst schnell und ungehindert fließen kann. Auch die Bußgelder sind im europäischen Vergleich läppisch. Jetzt hat Minister Scheuer aber gottseidank gemerkt, dass das in vielerlei Hinsicht ein Problem ist. Die uneingeschränkte Bevorzugung des Autoverkehrs behindert nämlich andere Mobilitätsformen, zum Beispiel das umweltfreundliche Fahrradfahren. Insofern: Bravo, Herr Minister, das Zuparken von Radwegen behindert und gefährdet Radfahrer und muss deshalb hart bestraft werden.

Hohe Bußgelder nützen natürlich gar nichts, wenn nicht kontrolliert wird. Wir brauchen eine hohe Kontrolldichte gegen zugeparkte Radwege – und im Ernstfall auch den Abschleppwagen. Es kann nicht sein, dass Radfahrerinnen und Radfahrer immer den Kürzeren ziehen, weil sie kaum eigene Infrastruktur haben – und die wenigen Radwege auch noch zugeparkt werden. Der nächste Schritt muss die angekündigte Anpassung des Straßenverkehrsgesetzes sein, damit die Städte ohne Einschränkungen mehr Platz für bessere Radwege und den Fußverkehr schaffen können."

MarktSpiegel-Beitrag: So wird die Rettungsgasse gebildet!
https://www.marktspiegel.de/nuernberg/c-panorama/fahrtipps-fuer-den-stau-so-wird-die-rettungsgasse-gebildet_a25363

Stau wegen eines Unfalles auf der A73 Richtung Nürnberg: Die Rettungsgasse hat, wie man sieht, gut geklappt. Ein LKW blockierte am Anfang die Durchfahrt der Rettungskräfte.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer strebt eine Reform der Straßenverkehrsordnung an.
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

Webseite von Nicole Fuchsbauer
Nicole Fuchsbauer auf Facebook
Nicole Fuchsbauer auf Instagram
Nicole Fuchsbauer auf Twitter
following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.