Straßensperrung aufgehoben
UPDATE 6: Fliegerbombe in Lichtenreuth wurde erfolgreich entschärft!

Die Sprengmeister Sebastian Rupp und Christian Scheibinger (kniend von links nach rechts) mit der Einsatzleitung und der entschärften Fliegerbombe. Die Sprengmeister haben etwa eine Stunde für die Entschärfung gebraucht. | Foto: Stadt Nürnberg
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  • Die Sprengmeister Sebastian Rupp und Christian Scheibinger (kniend von links nach rechts) mit der Einsatzleitung und der entschärften Fliegerbombe. Die Sprengmeister haben etwa eine Stunde für die Entschärfung gebraucht.
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UPDATE 8: 22.08 Uhr

  • Die Fliegerbombe ist entschärft!
  • Die Unterbrechung des Busverkehrs sowie die Sperrung der Münchener Straße sowie des Luftraums werden aufgehoben.
  • Die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

NÜRNBERG (pm/nf) – Die Fliegerbombe, die am heutigen Mittwoch, 25. März 2026, bei Bauarbeiten im neuen Stadtteil Lichtenreuth nahe der Münchener Straße gefunden wurde, ist entschärft. Die beiden Sprengmeister Christian Scheibinger vom Sprengkommando Südbayern und Sebastian Rupp vom Sprengkommando Nordbayern benötigten circa eine Stunde, um Front- und Heckzünder des etwa 252 Kilogramm schweren US-amerikanischen Blindgängers zu demontieren.

Rund 370 Menschen mussten zuvor evakuiert werden, darunter Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gäste eines Hotels. Sie alle können nun in ihre Wohnungen und Hotelzimmer zurückkehren. Die Buslinie 53 fährt wieder regulär, die Straßensperrungen sowie die Sperrung des Luftraums wurden aufgehoben.

Die Bombe war gegen 13.30 Uhr bei Sondierungsarbeiten entdeckt worden. Sie lag in drei Metern Tiefe mittig zwischen der Dr. Luise-Herzberg-Straße und der Ingolstädter Straße. Um die Fundstelle herum war ein Schutzwall aus Containern errichtet worden. In jeden Container wurden circa 20 000 Liter Wasser gefüllt, um für zusätzliches Gewicht zu sorgen – entweder in große „Wasserblasen“ oder in Kanister.

Der Evakuierungsradius rund um den Fundort betrug 450 Meter. Die Evakuierung begann um 19.30 Uhr und dauerte etwa 90 Minuten. In einer Betreuungsstelle in der Meistersingerhalle hatten sich vorübergehend 25 Menschen und zwei Hunde aufgehalten. Rund 150 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und einiger Freiwilliger Feuerwehren, der Polizei, der Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg waren im Einsatz.

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UPDATE 7: 21 Uhr

Die Evakuierung ist abgeschlossen, die Entschärfung kann beginnen. Mehr als 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und einiger Freiwilliger Feuerwehren sind im Einsatz. Dazu kommen rund 45 Beamte der Polizei, 25 Kräfte der Rettungsdienste, über 15 Kräfte des THWs und mehrere Mitarbeiter der VAG. Während der Entschärfung werden 25 Personen und zwei Hunde in der Meistersingerhalle betreut.

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UPDATE 6: 19.40 Uhr

20 Uhr, es ist dunkel geworden. Die Einsatzkräfte bereiten im Flutlicht weiter die Entschärfung vor. | Foto: Stadt Nürnberg
  • 20 Uhr, es ist dunkel geworden. Die Einsatzkräfte bereiten im Flutlicht weiter die Entschärfung vor.
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Sprengkommando ist da.  | Foto: Stadt Nürnberg

Die Vorbereitungen für die Entschärfung laufen planmäßig. Die Münchener Straße wird in diesen Minuten gesperrt - dann kann die Evakuierung beginnen und die dafür eingesetzten Busse können die beiden Haltestellen am Mercure-Hotel und an der Oskar-Miller-Straße anfahren.

Schutzwall wegen der amerikanischen Fliegerbombe.  | Foto: Stadt Nürnberg
  • Schutzwall wegen der amerikanischen Fliegerbombe.
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UPDATE 5: 

NÜRNBERG (pm/nf) - Bei Bauarbeiten im neuen Stadtteil Lichtenreuth in Nürnberg ist nahe der Münchener Straße am heutigen Mittwochmittag, 25. März 2026, erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Entschärfung wird noch heute Abend stattfinden. Es handelt sich um einen etwa 252 Kilogramm schweren Blindgänger. Der Evakuierungsradius beträgt 450 Meter. Mit der Evakuierung von bis zu 370 Anwohnerinnen und Anwohnern wird ab 20 Uhr begonnen.

Die Bombe wurde gegen 13.30 Uhr bei Sondierungsarbeiten entdeckt. Sie liegt in drei Metern Tiefe mittig zwischen der Dr. Luise-Herzberg-Straße und der Ingolstädter Straße. Um die Fundstelle herum wird ein Schutzwall aus Containern errichtet.

Leitender Sprengmeister ist Christian Scheibinger vom Sprengkommando Südbayern. Sein Kollege Sebastian Rupp ist vom Sprengkommando Nordbayern. Rund 150 Einsatzkräfte sind vor Ort: neben den Sprengmeistern und der Feuerwehr die Polizei (Polizeiinspektion Nürnberg-Süd), mindestens zwei Hilfsorganisationen und ein Fachberater von der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Ab ungefähr 19.30 Uhr wird die Münchener Straße für den Verkehr gesperrt. Das betrifft die Münchener Straße Ecke Frankenstraße, Ecke Bauernfeindstraße und Ecke Karl-Schönleben-Straße. Die U-Bahn ist nach aktuellem Stand nicht betroffen. Die Buslinie 53 verkehrt verkürzt und fährt somit von Süden kommend nur bis zur Haltestelle Harnischschlag. Während der Entschärfung muss zudem der Luftraum gesperrt werden.

An der Westseite der Münchener Straße verläuft eine Fernwärmeleitung. Die Temperatur in der Leitung wird ab sofort von der N-Ergie heruntergefahren. Es kann in den umliegenden Bereichen, die von der Leitung versorgt werden, zu eingeschränkter Leistung beispielsweise bei der Heizung kommen.

Evakuierungsradius.  | Foto: © Stadt Nürnberg, Amt für Geoinformation und © Bayerische Vermessungsverwaltung
  • Evakuierungsradius.
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UPDATE 4: 
NÜRNBERG (pm/nf) - Derzeit sind rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Ab 19.30 Uhr wird die Münchener Straße gesperrt. Dies betrifft die Münchener / Ecke Frankenstraße, die Münchener / Ecke Bauernfeindstraße und die Münchner / Ecke Karl-Schönleben-Straße.

Die Einsatzkräfte bauen einen Schutzwall aus Containern um die Fundstelle der Fliegerbombe. | Foto: Stadt Nürnberg
  • Die Einsatzkräfte bauen einen Schutzwall aus Containern um die Fundstelle der Fliegerbombe.
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An der Westseite der Münchener Straße verläuft eine Fernwärmeleitung. Die Temperatur in der Leitung wird ab sofort von der N-Ergie heruntergefahren. Es könnte in den umliegenden Bereichen zu eingeschränkter Leistung beispielsweise bei der Heizung kommen.

Die Stadt hat unter der
Rufnummer 09 11 / 64 37 58 88
ein Bürgertelefon eingerichtet

Für Personen, die von der Evakuierung betroffen sind, wurde in der Meistersingerhalle eine Betreuungsstelle eingerichtet. Zwei Busse werden Betroffene dorthin bringen. Ein Bus fährt an der regulären Haltestelle vor dem Hotel ab. Ein zweiter Bus fährt von einer temporär eingerichteten Haltestelle am südlichen Ende der Oskar-von-Miller-Straße ab. Die Evakuierung beginnt gegen 19 Uhr. Insgesamt müssen bis zu 370 Menschen evakuiert werden.

Nürnberger Hilfsorganisationen im Evakuierungseinsatz

Nach dem erneuten Bombenfund in Nürnberg-Lichtenreuth sind die Nürnberger Hilfsorganisationen natürlich auch wieder im Einsatz. Der aktuelle Fundort liegt ein Stück weiter östlich in Richtung Münchener Straße, wodurch nach derzeitigem Stand auch ein Hotel vom Evakuierungsradius betroffen ist.

Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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Die Nürnberger Hilfsorganisationen richten für betroffene Personen eine Betreuungsstelle ein, die in der Meistersingerhalle eingerichtet wird. Dort können sich Menschen aufhalten, die den Evakuierungsbereich verlassen müssen und nicht bei Angehörigen, Freunden oder anderweitig unterkommen können. Hierfür sind Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes der Hilfsorganisationen im Einsatz.

Darüber hinaus werden Krankentransport- und Rettungswagen vorgehalten, um Personen zu unterstützen, die ihre Unterkunft nicht selbstständig verlassen können, etwa weil sie gehbeeinträchtigt oder bettlägerig sind.

Foto: Sanitätseinsatzleitung / Nürnberger Hilfsorganisationen
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Die Nürnberger Hilfsorganisationen appellieren an alle Betroffenen, den Evakuierungsaufruf ernst zu nehmen. Auch bei regelmäßig wiederkehrenden Bombenfunden dürfen die Gefahren nicht unterschätzt werden. Alle Personen, die im Evakuierungsradius wohnen oder sich dort aufhalten, werden gebeten, das Gebiet mit Beginn der Evakuierung um 19:30 Uhr zu verlassen. Insgesamt sind die Nürnberger Hilfsorganisationen mit rund 30 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Einsatz.

So sieht die Fliegerbombe aus, die heute in der Nähe der Münchener Straße gefunden wurde. | Foto: Stadt Nürnberg
  • So sieht die Fliegerbombe aus, die heute in der Nähe der Münchener Straße gefunden wurde.
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UPDATE 3:

NÜRNBERG (pm/nf) – Bei Bauarbeiten im Stadtteil Lichtenreuth ist in der Nähe der Münchener Straße am Mittwoch, 25. März 2026, erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine amerikanische 5-Zentner-Bombe mit Front- und Heckaufschlagzünder. Sie wiegt circa 252 Kilogramm.

Um die Fundstelle herum wird ein Schutzwall errichtet. Dafür werden aktuell Container angeliefert. Von der Evakuierung sind eine Tankstelle, ein Hotel und ein Teil der Oskar-von-Miller-Straße betroffen. Der Evakuierungsradius beträgt 450 Meter. Die Entschärfung wird noch am heutigen Mittwochabend stattfinden.

Der Sprengmeister ist dieses Mal Christian Scheibinger vom Sprengkommando Südbayern. Sein Kollege Sebastian Rupp kommt vom Sprengkommando Nordbayern.

 Vor Ort sind neben den Sprengmeistern und der Feuerwehr die Polizei, zwei Hilfsorganisationen und ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW).

Die Bombe wurde gegen 13.30 Uhr bei Sondierungsarbeiten entdeckt. Sie liegt in drei Metern Tiefe mittig zwischen der Dr. Luise-Herzberg-Straße und der Ingolstädter Straße.

Die Buslinie 53 muss wegen der Entschärfung unterbrochen werden. Sie fährt von Süden kommend nur bis zur Haltestelle Harnischschlag. Nach aktuellem Stand ist die U-Bahn nicht betroffen.

Erst kürzlich wurde eine Fliegerbombe in Lichtenreuth bei Bauarbeiten freigelegt. 

UPDATE 4. Entschärfung des Blindgängers in Lichtenreuth gelungen!

Weitere Infos folgen

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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