Flüge und Fährverbindungen betroffen
Kanaren wappnen sich gegen wilde Therese

Für die Kanarischen Inseln gilt eine Sturmwarnung. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln vor der Westküste Afrikas hinweg und könnte mit Starkregen und Orkanböen für Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden sorgen.  | Foto: Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa
  • Für die Kanarischen Inseln gilt eine Sturmwarnung. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln vor der Westküste Afrikas hinweg und könnte mit Starkregen und Orkanböen für Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden sorgen.
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  • Bis zu fünf Meter hohe Wellen und mögliche Überschwemmungen: Die Kanaren erwarten stürmische Tage. 
  • Auch Flüge und Fährverbindungen könnten betroffen sein.

Santa Cruz de Tenerife (dpa) - Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs «Therese» mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro wurden am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen, für Freitag dann sogar auf allen Kanaren-Inseln, die vor der Westküste Afrikas im Atlantik liegen und zu Spanien gehören. Die Behörden riefen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen «La Provincia» und «Canarias7» berichteten.

Der nationale Wetterdienst Aemet warnte vor Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Dadurch drohten Überschwemmungen in niederen Lagen, Erdrutsche sowie Wellen von bis zu fünf Metern Höhe an den Küsten. In Lagen von über 1.800 Metern könne es sogar Schnee geben. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln hinweg und das stürmische Wetter könne auch am Wochenende anhalten, warnte Aemet.

Es wurde erwartet, dass mit zunehmendem Sturm weitere Flüge ausfallen und Fähren zwischen den Inseln in den Häfen bleiben könnten. Schon bisher wurden mehrere Flüge vor allem zu den am westlichsten gelegenen Inseln La Palma und El Hierro zu anderen Flughäfen umgeleitet.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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