Großeinsatz der Polizei
UPDATE 2 / Vermutlich Sprengstoff gefunden: A3 stundenlang gesperrt, zwei Verdächtige festgenommen
- Die Polizei hat die A3 im Landkreis Regensburg in beide Richtungen gesperrt.
- Foto: NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5/dpa
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- Eine nächtliche Verkehrskontrolle auf der Autobahn 3 löst einen Großeinsatz im Landkreis Regensburg aus.
- Die Beamten finden mutmaßlichen Sprengstoff.
- A3 seit den Mittagsstunden wieder frei!
- Bei einer Verkehrskontrolle auf der A3 wird mutmaßlich Sprengstoff entdeckt. Was bisher bekannt ist – und welche Fragen offen bleiben.
UPDATE:
Wiesent (dpa) - Polizisten kontrollieren nachts in der Oberpfalz in Bayern ein Auto. Was sie entdecken, führt den Polizeiangaben zufolge zu weitreichenden Maßnahmen.
- Die Autobahn 3 wurde nach dem Fund in beide Richtungen gesperrt.
- Foto: Armin Weigel/dpa
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Was bisher bekannt ist:
- Die Verkehrskontrolle fand heute, am Freitag, 30. Januar, gegen 2.00 Uhr auf der Autobahn 3 im Bereich der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau statt.
- Dabei wurde ein Gegenstand entdeckt, bei dem es sich mutmaßlich um Sprengstoff handelte.
- Der Gegenstand wurde gesprengt, es sei nicht sicher genug gewesen, ihn zu transportieren.
- Die Fahrerin und ihr Beifahrer wurden vorläufig festgenommen.
- Das bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen. Die Teile des gesprengten Gegenstands sollen dort von Experten unter die Lupe genommen werden.
- Die A3 wurde aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt: in Fahrtrichtung Passau zwischen Rosenhof und Wiesent, in Fahrtrichtung Nürnberg ab Tiefenthal.
- Erst gegen Mittag wurde die Strecke wieder komplett freigegeben.
Was noch unklar ist:
- Der Hintergrund des Fundes ist unklar, das LKA prüft aber unter anderem Spuren zur Geldautomatensprenger-Szene.
- Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler derzeit aus.
- Es liegen keine Hinweise vor, dass ein terroristischer Zusammenhang besteht.
- Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich nicht um ein Verfahren im Bereich des Staatsschutzes handelt. Unter dem Begriff «Staatsschutz» laufen Ermittlungen zu politisch motivierten Straftaten.
- Zu den Identitäten, Absichten und möglichen Hintergründen der beiden Festgenommenen gibt es keine bestätigten Informationen.
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Wiesent/Nürnberg (dpa) - Nach einem mutmaßlichen Sprengstofffund bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf der A3 bei Regensburg hat das bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Spezialisten der Ermittlungsbehörde sprengten am Vormittag einen verdächtigen Gegenstand, der nach Einschätzung der Ermittler nicht sicher genug für einen Transport war. Es habe sich vermutlich um Sprengstoff gehandelt, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) der Deutschen Presse-Agentur.
Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der LKA-Sprecher ging jedoch zunächst davon aus, dass es sich nicht um ein Verfahren im Bereich des Staatsschutzes handelt - unter dem Begriff «Staatsschutz» laufen Ermittlungen zu politisch motivierten Straftaten. Das Landeskriminalamt übernahm jedoch die Ermittlungen zu dem Vorfall. Die Reste des gesprengten Gegenstands sollen von Experten analysiert werden.
Polizei sperrt großräumig
Auslöser des Großeinsatzes war eine Verkehrskontrolle gegen zwei Uhr morgens kurz vor der Ausfahrt Wiesent/Wörth an der Donau. Am Steuer saßen eine Frau und ein männlicher Begleiter. Dabei fielen den Beamten die «sprengstoffverdächtigen Gegenstände» in dem Wagen auf, beide wurden vorläufig festgenommen. Zur Identität der beiden konnte die Polizei zunächst nichts Näheres sagen. Ein starkes Polizeiaufgebot sicherte den Einsatzort großräumig ab.
LKA-Sprengstoffexperten vor Ort
Näheres war auch über den mutmaßlichen Sprengstofffund zunächst nicht bekannt: Weder, welche Art von Gegenständen gefunden wurde, noch, um welche Menge es sich handelt.
Zur Vorbeugung größerer Schäden im Fall einer etwaigen Explosion entschieden sich die Beamten schon vor der kontrollierten Sprengung für eine großräumige Sperrung der A3 - in Richtung Passau ab der Anschlussstelle Rosenhof, in der Gegenrichtung nach Nürnberg ab Kirchroth.
Staus im Umkreis
Am Morgen kam es dementsprechend zu Staus und zähem Verkehr sowohl auf der Autobahn als auch auf der nahen Bundesstraße 8. Die Freigabe der Autobahn war am Vormittag nicht absehbar. «Es kann noch länger dauern», sagte ein Polizeisprecher.
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