Hitze legt Bayern lahm
Temperaturen steigen weiter – Waldbrandgefahr nimmt zu
- Die Hitzewelle hat Bayern fest im Griff.
- Foto: Stefan Puchner/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
München (dpa/lby/ak) – Bayern erlebt eine der bislang heißesten Wochen dieses Sommers. Schon am Dienstag kletterten die Werte vielerorts deutlich über die 30‑Grad‑Marke, am Untermain wurden bis zu 35 Grad gemessen. Während es im Norden vergleichsweise stabil blieb, nahm im Süden am Nachmittag erneut die Gewitterneigung zu. Vor allem in den Alpen und im Vorland rechnete der Deutsche Wetterdienst mit kräftigen Schauern und lokalem Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter.
Zur Wochenmitte setzt sich die Hitzewelle fort. Am Mittwoch werden im Bayerischen Wald rund 30 Grad erwartet, entlang der Donau und am unteren Main bis zu 38 Grad. Am Donnerstag steigen die Temperaturen im Süden auf 32 bis 38 Grad, im Norden rückt mit 33 bis 39 Grad sogar die 40‑Grad‑Marke in greifbare Nähe.
Mit der anhaltenden Trockenheit wächst die Gefahr von Waldbränden. Ab Donnerstag gilt in nahezu ganz Bayern die zweithöchste Warnstufe, am Freitag könnte mancherorts die höchste Stufe erreicht werden. Erste Kommunen reagieren bereits: In Lohr am Main wurde ein vollständiges Verbot für offenes Feuer ausgesprochen, um zusätzliche Risiken zu vermeiden.
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