Kinder in großer Gefahr
DIESES Land flutet die EU mit gefälschtem Spielzeug

Beim Spielzeugkauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher laut Europol besonders wachsam sein, um Gefahren für Kinder zu vermeiden. | Foto: lithiumphoto-stock.adobe.com (Symbolbild)
  • Beim Spielzeugkauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher laut Europol besonders wachsam sein, um Gefahren für Kinder zu vermeiden.
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Den Haag/Brüssel (dpa/vs) - Wer sein Kind liebt, achtet auf Herkunftsland und Qualität: Gefälschtes Spielzeug ist laut Europol während der Feiertagszeit verstärkt in im Umlauf. Vor allem ein Land flutet die EU mit gefährlichen Plagiaten. Und so gehen die Behörden dagegen vor.

Bei Beschlagnahme-Aktionen seit der Weihnachts- und Feiertagszeit des vergangenen Jahres haben Behörden mehrere Millionen Packungen illegales Spielzeug in der EU aus dem Verkehr gezogen. Die 8,2 Millionen Packungen hätten einen Wert von insgesamt 8,7 Millionen Euro, teilte Europol mit. Die Mehrheit der Spielzeuge sei mit Gesundheitsrisiken verbunden und nicht korrekt gekennzeichnet gewesen.

Knapp 20 Länder - aus der EU sowie Albanien, Kolumbien und Serbien - beteiligten sich den Angaben nach an der gemeinsamen Zoll- und Polizeiaktion, die von Europol und der EU-Betrugsbehörde OLAF koordiniert und unterstützt wurde. Die seit 2020 jährlich stattfindende Operation ziele darauf ab, die Verbreitung von gefälschtem und unsicherem Spielzeug auf dem EU-Markt zu verhindern, so Europol. Besonders um die Feiertage herum steige der Verkauf von Fälschungen stark an, hieß es.

Die Behörde warnte, dass gefälschtes Spielzeug Risiken für Kinder berge, zum Beispiel durch Erstickungsgefahr oder den Kontakt mit giftigen Stoffen. Sie rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei diesen Produkten besonders wachsam zu sein.

Großteil der gefälschten Produkte aus China

Bei der letzten Aktion führten dem Bericht zufolge Zubehör für die Schule und Brettspiele sowohl von der Menge als auch vom Wert her die Liste der beschlagnahmten Produkte an. Die meisten gefälschten Spielzeuge auf dem EU-Markt kommen laut Europol aus China.

In den vorigen Jahren hatten auch deutsche Behörden an den Aktionen teilgenommen. Die meisten Beschlagnahmungen gab es mit 19 Millionen im Zeitraum zwischen 2022 und 2023. Sie hatten laut dem Bericht einen Wert von 79 Millionen Euro.

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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