Preise
Immobilien werden deutlich teurer
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- Foto: © Monika Skolimowska/dpa
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KIEL (dpa/mue) - Ende des Preisverfalls: Wohnimmobilien in Deutschland haben sich binnen zwölf Monaten so stark verteuert wie seit Mitte 2022 nicht mehr.
Das zeigt der Immobilienindex Greix, der auf Angaben von Gutachterausschüssen basiert und vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) veröffentlicht wird. Demnach verteuerten sich im ersten Quartal besonders Eigentumswohnungen in Metropolen, nachdem die Immobilienpreise mit dem Ende des jahrelangen Booms vielerorts kräftig gefallen waren. Zu Jahresbeginn waren Eigentumswohnungen dem IfW zufolge 3,2 Prozent teurer als im ersten Quartal 2024. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 4,7 Prozent und Mehrfamilienhäuser um 8,7 Prozent. «Im Jahresvergleich markieren die aktuellen Zahlen das größte Preiswachstum seit Mitte 2022», schreibt das Institut. Der Markt gewinne an Fahrt: Die Zahl der geschlossenen Transaktionen liege fast ein Drittel über Vorjahresniveau. «Das Abwarten hat ein Ende», sagt IfW-Immobilienmarktexperte Jonas Zdrzalek. «Wer kaufen will, hat sich offenbar mit den neuen Gegebenheiten arrangiert – und spekuliert darauf, dass der Immobilienmarkt vorerst seinen Tiefpunkt erreicht hat.»
Zum Vorquartal, dem Schlussquartal 2024, stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 1,0 Prozent. Mehrfamilienhäuser wurden 1,1 Prozent teurer verkauft, die Preise für Einfamilienhäuser stagnierten (plus 0,1 Prozent).
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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