Bauland wird immer teurer
Bodenpreise in Erlangen um bis zu 23 Prozent gestiegen!

Symbolfoto: © marcus_hofmann / stock.adobe.com
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ERLANGEN (pm/mue) - Der unabhängige Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der Stadt Erlangen hat aktualisierte Bodenrichtwerte veröffentlicht.

Wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt, wurden für die vergangenen zwei Jahre erneut teilweise kräftige Preissteigerungen ermittelt: Die Preise für individuelles Wohnbauland sind im stadtweiten Durchschnitt um knapp 18 Prozent gestiegen, für Geschosswohnungsbauland sogar um knapp 23 Prozent. In den besonders begehrten Wohnlagen haben sich die Bodenrichtwerte für individuellen Wohnungsbau sogar um bis zu 22 Prozent gesteigert. Für gewerbliche Bauflächen beträgt die Erhöhung dagegen lediglich drei Prozent.

Die für Erlangen festgestellten Trends entsprechen den Angaben zufolge auch den Tendenzen in den benachbarten Städten der Metropolregion; der Raum Erlangen, das bestätigen die Zahlen, zählt nach wie vor zu den besonders gefragten Immobilienstandorten in Bayern. So kostet ein Quadratmeter Grundstück im Bereich gemischter Bauflächen in Steudach 330 Euro. Wer sich dagegen in der Innenstadt rund um die Nürnberger Straße einkaufen will, findet ein Bodenpreisniveau von bis zu 2.750 Euro/m² vor. Erlangens teuerste Wohnlagen befinden sich neben den Innenstadtwohnlagen entlang des Schwabachtals (Sieglitzhof, Loewenichviertel und Burgberg), im Röthelheim und Stubenloh sowie auch in der Sebaldussiedlung und in Alterlangen. Die Bodenrichtwerte bewegen sich hier zwischen 845 und 1.300 Euro/m².

Insgesamt 2.292 Kopien von Kaufvertragsurkunden für Grundstücks- und Wohnungsverkäufe der Jahre 2019 und 2020 wurden von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses anonymisiert ausgewertet. Die der Stadt vorgelegten neuen Zahlen sind keinesfalls nur interessant für Spezialisten aus der Immobilienbranche; die Bodenrichtwerte tragen auch zur Transparenz auf dem Grundstücksmarkt bei. Sie dienen in besonderem Maße der Unterrichtung über die Situation am Immobilienmarkt, darüber hinaus sind sie eine Grundlage bei der Bewertung von Immobilien und dienen der steuerlichen Bewertung.

Die neue Bodenrichtwertkarte hängt zur kostenlosen Einsichtnahme im Foyer des Rathauses (Rathausplatz 1, Erlangen) sowie in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in Erlangen (Gebbertstr. 1 / Museumswinkel, 2. OG) aus. Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch (09131 / 86-1312 / -1313) sowie per E-Mail (gutachterausschuss@stadt.erlangen.de) zur Verfügung.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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