Siemens fördert Biodiversität und Nachhaltigkeit auf Erlanger Campus
Neues Zuhause für 45.000 Bienen!

Honigbienen bei der Arbeit: Die Siemens-Mitarbeiter Antoine Delaporte und Horst Jäckisch sowie die Imkerin Verena Ryssel (v.l.n.r.) aus der Nachbarschaft des Geländes kümmern sich ehrenamtlich um die neuen Bewohnerinnen.
Foto: © Siemens / Erich Malter
  • Honigbienen bei der Arbeit: Die Siemens-Mitarbeiter Antoine Delaporte und Horst Jäckisch sowie die Imkerin Verena Ryssel (v.l.n.r.) aus der Nachbarschaft des Geländes kümmern sich ehrenamtlich um die neuen Bewohnerinnen.
    Foto: © Siemens / Erich Malter
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ERLANGEN (pm/mue) - Auf dem Modul 1 des Siemens Campus Erlangen haben drei Bienenvölker ein neues Zuhause gefunden.

Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und Thomas Braun, General Manager des Siemens Campus, setzten gemeinsam mit zwei ehrenamtlichen Imkern und einer Imkerin rund 45.000 Bienen aus. Mit dem Projekt „SieBees“ will Siemens die Biodiversität auf dem neuen Campus-Gelände stärken und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im jüngsten Erlanger Stadtteil leisten. „Nachhaltigkeit ist nicht nur eine globale Herausforderung. Zum Schutz unserer Heimat kann jede und jeder einen Beitrag leisten – im Großen wie im Kleinen. Ich begrüße es sehr, dass Siemens bei der Entwicklung und dem Bau des neuen Campus auch an die kleinen wertvollen Dinge zur Verbesserung der Stadtökologie denkt“, so Florian Janik. „Der Siemens Campus ist ein CO2-neutraler und nachhaltiger Standort“, ergänzt Thomas Braun. „Neben moderner Gebäude- und Energietechnik, umweltfreundlicher Bauweise, innovativen Fernkälte- und Fernwärmekonzepten sowie der Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik nimmt daher auch der Schutz der Natur- und Artenvielfalt (...) einen wichtigen Platz ein. Darüber hinaus schafft eine lebendige Umgebung auch ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld, sozusagen ein Wohlfühlklima für die hier Beschäftigten und die Erlanger Bürger.“

Fachkundige Unterstützung

Die Bienenstöcke sind auf der Blühwiese zwischen den Gebäuden des Modul 1 und dem S-Bahndamm angesiedelt. Hier und bei den Obstbäumen, die sukzessive auf dem gesamten Gelände angepflanzt werden, finden die Honigbienen ausreichend Nahrung, so das Urteil der Imker*Innen Antoine Delaporte, Horst Jäckisch und Verena Ryssel. In gemeinschaftlicher und nachbarschaftlicher Zusammenarbeit betreuen sie die Bienenvölker; tatkräftige Unterstützung und fachliche Beratung gibt‘s zudem vom Imkerverein Erlangen und Umgebung e.V. 1888., von dem die Bienenvölker stammen.

Zusätzlich zu den Bienenstöcken sind auf dem Gelände des bezogenen Moduls 15 Insektenhotels aufgestellt, die verschiedensten Insektenarten ein Habitat bieten und auf diese Weise einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten. 19 Vogelnistkästen und 29 Fledermausunterkünfte, mehrere Steinmauern zur Ansiedlung von Eidechsen sowie eine insektenfreundliche Beleuchtung sorgen für Artenvielfalt auf dem Campusgelände.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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