Ehrenamt mit Verantwortung
Drei neue Naturschutzwächter im Landkreis Fürth
- Landrat Bernd Obst überreichte die Urkunden an die drei neuen ehrenamtlichen Naturschutzwächter im Landkreis Fürth.
- Foto: Roland Beck
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Landkreis Fürth (pm/ak) – Im Landkreis Fürth sind drei weitere Ehrenamtliche für die Naturschutzwacht im Einsatz. Silke Dörrstein, Monika Sauer und Klaus Falkner haben im Landratsamt ihre Urkunden erhalten. Landrat Bernd Obst bestellte sie offiziell für den Zeitraum vom 15. Juni 2026 bis zum 30. Juni 2031 und gratulierte den neuen Kräften, die künftig für den Landkreis in der Natur unterwegs sein werden.
Die Naturschutzwacht unterstützt die untere Naturschutzbehörde und ist vor allem dort präsent, wo sensible Lebensräume besonderen Schutz benötigen. Ihre Aufgabe reicht weit über das Hinweisen auf Verstöße hinaus. Oft beginnt der Einsatz mit einem kurzen Gespräch am Wegesrand: ein freilaufender Hund im Schutzgebiet, ein Radfahrer auf einem gesperrten Pfad. In solchen Situationen geht es darum, zu erklären, warum bestimmte Regeln gelten und weshalb Tiere während der Brutzeit Ruhe brauchen.
In Bayern sind die Naturschutzwächter ehrenamtliche Mitglieder der unteren Naturschutzbehörden. Sie informieren vor Ort, werben um Verständnis und achten darauf, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Bevor die drei neuen Kräfte eigenständig unterwegs sind, haben sie bereits erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleitet. Diese Phase wurde bei der Übergabe der Urkunden als besonders wertvoll hervorgehoben, denn neben Fachwissen braucht es im Gelände vor allem Fingerspitzengefühl. Die Reaktionen der Menschen sind unterschiedlich, und eine ruhige, sachliche Ansprache ist entscheidend.
Im Landkreis Fürth betrifft die Arbeit der Naturschutzwacht vor allem das Naturschutzgebiet Hainberg sowie weitere empfindliche Lebensräume. Dort geht es um seltene Tierarten, störungsarme Brutzeiten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Landschaft. Die neuen Ehrenamtlichen sollen dazu beitragen, diese Bereiche zu schützen und zugleich als Vermittler zwischen Verwaltung und Bevölkerung zu wirken.
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