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Ford Mustang Mach-E
Charismatische Dauer-Ikone unter Strom

Ford Mustang Mach-E.
Foto: Auto-Medienportal.Net/Ford

(ampnet/mue) - Anfang nächsten Jahres rollt Ford mit dem Mustang Mach-E sein erstes reines Elektroauto an den Start.

Der Elektro-SUV-Coupé fährt mit Heck- und Allradantrieb, zwei Batteriegrößen und Reichweiten bis 610 Kilometern vor. Seinem legendären Namen gerecht wird aber wohl erst die GT-Version mit Fahrleistungen „kurz vor Raketentechnik“, die allerdings erst Ende 2021 auf dem Markt kommen soll.

Man kann sicher darüber streiten, was der Name Mustang mit einem Elektro-SUV zu tun hat. Mit dem legendären Muscle-Car, das mit langer Haube, ikonografischem Knick überm Hinterrad und blubberndem Big-Block-V8 in die Annalen der Sportwagen-Historie eingegangen ist, hat das erste reine Elektroauto von Ford auf den ersten Blick jedenfalls nur das galoppierende Pferd auf der jetzt geschlossenen Front gemein. Andererseits ist die Idee, auf dem Rücken einer Ikone in die Zukunft zu reiten, nicht so abwegig – so bleibt der Name präsent und kann im Wortsinne neu aufgeladen werden. An Fords erstem Vollelektriker, der zurzeit reserviert werden kann und Anfang 2021 auf den Markt kommt, lassen sich aber einige Insignien der US-Sportwagen-Ikone erkennen. So etwa die lange Frontpartie, die gebogene Coupé-Dachlinie oder die Drei-Streifen-Rücklichter. Wenig genug, um die Traditionalisten zu beschwichtigen. Dafür finden nun erstmals vier Menschen in einem Mustang Platz: Auf 4,71 Meter streckt sich das SUV in die Länge und lässt zwischen den Achsen fast drei Meter Platz. Das reicht vorne für ausgestreckte Beine und große Bewegungsfreiheit. Und auch hinten lässt es sich bequem räkeln, vorausgesetzt, man hat beim Einstieg zuvor unter der schnell abfallenden Dachlinie den Kopf eingezogen. Auch der Gepäckraum ist mit 402 bis maximal 1.420 Litern für Mustang-Verhältnisse riesig.

Das System selbst hat gegenüber dem aktuellen Sync 3 die doppelte Rechenleistung. Dadurch kann das bordeigene Navigationssystem nicht nur alle 30 Sekunden aktualisiert werden und Verkehrsinformationen in Echtzeit liefern, die intelligente Technik ermittelt zudem die aktuelle Reichweite unter Berücksichtigung von Verkehr, Gelände, Wetter und Daten anderer Ford-E-Mobile. Sollte sich die Reichweite deutlich verändern, schlägt sie Alarm. Außerdem lernt und speichert das System die Gewohnheiten des Fahrers, sodass es nach und nach die täglichen Routinen kennt und entsprechende Vorschläge machen kann. Und: Android- und Apple-Smartphones können nun kabellos ins System integriert werden.

Vielleicht nicht gerade das originale Mustang-Feeling, aber doch immerhin sportliche Fahrerlebnisse vermittelt das Elektro-SUV-Coupé auf der Straße. In zwei Batteriegrößen mit 75 kWh und 99 kWh wird es den Mustang Mach-E geben. Damit sollen Reichweiten nach WLTP zwischen 450 und 610 Kilometern möglich sein. Das Basismodell fährt mit Hinterradantrieb, der wahlweise von einem Elektromotor mit 269 PS (198 kW) oder 290 PS (216 kW) gespeist wird. Bei der Allradversion treibt je eine E-Maschine die Vorder- und Hinterachse an, die zusammen 346 PS (258 kW) leisten. Dazu besitzt jeder Mustang Mach-E die drei gängigen Fahrmodi, Normal, Eco und Sport, die hier mit den etwas blumigen Bezeichnungen „Active“, „Leise“ und „Ungezähmt“ beschriftet sind.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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