Führung im “Albrecht Dürer“-Flughafen in Nürnberg

Am Treffpunkt
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Am Montag, den 15.10.2018 trafen sich am “Albrecht Dürer“-Flughafen in Nürnberg 32 erwartungsvolle Personen zu einer Führung, die der “Erlanger Campingclub e.V. im ADAC“ organisiert hatte. Sie wollten den Flughafen mal von einer Seite kennenlernen, die dem Fluggast sonst verschlossen bleibt.

Nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle bestiegen wir den Bus, mit dem uns der Fahrer Udo
sicher über das Flugfeld bringen und der Flugplatzführer Kurt uns viel Interessantes über den
Flughafen berichten sollte. Beide machten einen hervorragenden Job!

Als Erstes öffnete die Flughafen-Feuerwehr für uns ihre Tore, so dass wir einen Blick auf die Fahrzeuge mit Spezialeinrichtung werfen konnten, mit z.B. einer 30m langen Leiter, was der Länge einer Tragfläche eines Jumbo-Jets entspricht. Und es gibt sogar Fahrzeuge, die im Notfall schnell ein
Rettungsloch in ein Flugzeug schneiden können, bevor die Besatzung die Notrutschen heraus klappen
kann.
Auch für den Winter war man schon gut gerüstet, was man an den bereitstehenden Enteisungs- und
Schneeräumfahrzeugen sehen konnte.

Weiter ging es, an der Seite den Flugfeldes entlang. Wir sahen einige Flugzeuge aus nächster Nähe
landen mit den typischen Abriebwolken beim Aufsetzen und erfuhren viel über den jeweiligen
Flugzeugtyp, die Zahl der Sitzplätze und der Fluggesellschaft.
Ebenso sahen wir Maschinen beim Starten, wie sie erst mit dem Bugrad und dann mit dem
Hauptfahrwerk abheben, welches dann auch unmittelbar darauf eingeklappt wird.
Auch das Anheben einer startbereiten Linienmaschine am Bugrad, um sie rückwärts zu schieben, was
mit einem Spezialfahrzeug geschah, konnten wir beobachten, und auch das Einweisen auf den
Parkplatz und das Anschließen des Stromkabels, damit das Triebwerk ausgeschaltet werden konnte.

Wir sahen den alten und den neuen Tower, einen der beiden Rettungshubschrauber und viele
parkende Linien- und auch Privatflugzeuge und erfuhren auch viele Einzelheiten dazu. Nur als wir die
Anschaffungs-Preise dieser Maschinen hörten, wurde uns leicht schwindelig.
Zum Schluss bekamen wir vom Tower die Genehmigung, mit unserem Bus ein Stück auf der
Landebahn zu fahren. Hier konnten wir die volle Landebefeuerung bewundern, die sonst nur der nachts
landende Pilot zu sehen bekommt.

Wir haben alle sehr beeindruckende Einblicke und Informationen über den Flughafenbetrieb
bekommen und werden als Fluggast in Zukunft sicher vieles mit anderen Augen und mit mehr
Verständnis sehen.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem Busfahrer Udo und unserem Flughafenführer
Kurt, die wirklich alles Erdenkliche getan haben, um uns eine vielseitige und interessante
Flugplatzführung zu ermöglichen.

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