Geehrt wurden die Ökumenische Wärmestube, der Süddeutsche Schaustellerverband und die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg
CSU verleiht Ludwig-Scholz-Medaille 2019

Laudator Kilian Sendner, Werner Feist von der Naturhistorischen Gesellschaft, CSU- Bezirksvorsitzender Michael Frieser, Lorenz Kalb vom Süddeutschen Schaustellerverband, Ute Scholz, CSU OB-Kandidat Marcus König, Manuela Bauer von der Ökumenischen Wärmestube, 3. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell (v.l.).
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  • Laudator Kilian Sendner, Werner Feist von der Naturhistorischen Gesellschaft, CSU- Bezirksvorsitzender Michael Frieser, Lorenz Kalb vom Süddeutschen Schaustellerverband, Ute Scholz, CSU OB-Kandidat Marcus König, Manuela Bauer von der Ökumenischen Wärmestube, 3. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell (v.l.).
  • Foto: John R. Braun
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG - „Eines der Leitmotive von Ludwig Scholz war: ‚Wenn jeder nur etwas mehr als seine Pflicht leistet, schaffen wir eine lebens- und liebenswerte Stadtgesellschaft‘. Und die Institutionen, die wir heute auszeichnen, handeln ganz in diesem Sinne. Alle leisten Immenses, egal ob im ehrenamtlichen oder im hauptamtlichen Bereich“, so Bezirksvorsitzender Michael Frieser bei der Preisverleihung im Nürnberger Rathaus. Besonders begrüßte Frieser die Witwe von Ludwig Scholz, Ute Scholz, die das Andenken an den zu früh verstorbenen Altoberbürgermeister pflegt. Frieser weiter: „Ludwig Scholz war ein Politiker, der sehr nah bei den Leuten war und dort auf große Sympathie gestoßen ist.“

Viele Träger der Ludwig-Scholz-Medaille nahmen an der fünften Verleihung des Preises teil, etwa Karl-Heinz Enderle, Vorsitzender der Altstadtfreunde, und Horst Göbbel vom Haus der Heimat. Verliehen wird die Medaille an Gruppen und Vereine, die Scholz besonders am Herzen lagen und die sich im Sinne Scholz‘ mit ihrer Arbeit für die Stadt und ihre Bewohner einsetzen. Dieses Jahr wurden die Ökumenische Wärmestube, der Süddeutsche Schaustellerverband und die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg mit der Medaille ausgezeichnet.

Marcus König, Oberbürgermeisterkandidat der CSU, betonte in seiner Laudatio auf die Ökumenische Wärmestube die Bedeutung der Einrichtung für die Schwachen in unserer Gesellschaft. „Seit über 25 Jahren leisten Sie Arbeit am Nächsten.“ Und weiter: „Zu Ihnen kommen Wohnungslose und Menschen, die von Obdachlosigkeit gefährdet sind. Sie bieten einen sicheren Ort, einen schützenden Ort und stellen auch mit Mittagessen und Abendessen die Primärbedürfnisse vieler Menschen sicher. Doch damit nicht genug: Die Wärmestube bietet Hilfsangebote und Beratung, gerade für Menschen, die ganz am Rand unserer Gesellschaft stehen.“ Marcus König ging auch auf die Herausforderungen der Einrichtung ein: „Es gibt viele, zu viele Menschen, die auf Ihre Hilfe angewiesen sind. Daraus resultiert auch eine Enge, die zu Konflikten führen kann. Weitere Räume, mehr Platz, das wäre wichtig.“

Ausgezeichnet wurde auch der Süddeutsche Schaustellerverband. Laudator Kilian Sendner, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, hob auch die sozialen Verdienste des Verbandes hervor: „Der Schaustellerverband engagiert sich mit seinen Mitgliedern sozial und karitativ. Herausragendes Beispiel dafür ist der Behindertentag: Zuletzt folgten rund 7.000 Menschen mit Handicap der Einladung aufs Volksfest und durften die Fahrgeschäfte kostenlos nutzen oder von halben Preisen an den Verkaufsgeschäften profitieren.“ Und weiter: „Der Schaustellerverband kann sich auch auf die Fahnen schreiben, Nürnbergs wichtigste Traditionsfeste nach vorne gebracht und dem Zeitgeist entsprechend weiterentwickelt, aber auch die Kinderweihnacht für die Bevölkerung aus der Region zu einem festen Bestandteil der Weihnachtsstadt Nürnberg gemacht zu haben. Dabei sind die Mitglieder des Schaustellerverbandes für den Verband ehrenamtlich im Einsatz und leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Metropolregion.“

Bürgermeister Dr. Klemens Gsell führte in seiner Laudatio auf die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg aus: „Die Naturhistorische Gesellschaft ist einer der größten ehrenamtlich arbeitenden naturwissenschaftlichen Vereine Deutschlands, dessen Wirkungskreis, ausgehend von Mittelfranken weit über die Grenzen Deutschlands hinausreicht. Über 1600 Mitglieder können in elf Abteilungen auch als Laien in Zusammenarbeit mit Fachleuten wissenschaftlich arbeiten. Die Naturhistorische Gesellschaft bietet Vorträge, Seminare, Exkursionen, Pilzberatung, experimentelle Wissenschaft und Veröffentlichungen, betreiben ein Museum und ein Freiland-Terrarium und -Aquarium und vieles mehr.“ Gsell: „Zu Jahresbeginn 2018 wurde dies gewürdigt, indem die Naturhistorische Gesellschaft in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden ist.“

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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