Vor allem türkische Mitbürger sollen sich registrieren lassen
Junge Mutter sucht dringend einen Knochenmarkspender

Jasmin Sen-Kunoth - auf dem Bild mit ihrer Familie - ist dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen.
  • Jasmin Sen-Kunoth - auf dem Bild mit ihrer Familie - ist dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen.
  • Foto: Privat
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UPDATE: Die DKMS (DKMS steht für Deutsche Knochenmarkspenderdatei) führt am 16. Februar 2020 eine Registrierungsaktion durch: 
Von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr können sich Spender in der Schwarzachhalle in der Schulstraße 1, 90530 Wendelstein, in der Datei registrieren lassen.

REGION (pm/vs) - Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs und damit beginnt oftmals ein langer Leidensweg. So auch für Jasmin Sen-Kunoth. Die in Nürnberg geborene Mutter von drei Kindern braucht dringend einen Stammzellenspender.

Zwei erfolglose Chemotherapien hat die 45-Jährige bereits hinter sich und auch eine mögliche dritte wird höchstwahrscheinlich nicht anschlagen. Einzig eine Stammzellenspende kann die Frau noch retten. Zwar sind bei der gemeinnützigen Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) mit sechs weltweiten Niederlassungen aktuell über 9.800.000 potentielle Spenderinnen und Spender gelistet, trotzdem ist die Trefferquote äußerst gering, da die Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger quasi identisch sein müssen. Nur ein Drittel der an Blutkrebs Erkrankten findet innerhalb der eigenen Familie und der Verwandtschaft einen geeigneten Spender, jeder zehnte Patient muss darauf hoffen, einen Spender außerhalb Deutschlands zu finden. Gelingt dies nicht innerhalb kurzer Zeit, ist dies das sichere Todesurteil. Je nach Schwere der Erkrankung bleiben oftmals nur noch wenige Monate oder Jahre Lebenszeit.

Bitte registrieren!

Jasmin Sen-Kunoth hat türkisch-ägyptische Wurzeln. Damit ist die Wahrscheinlichkeit um ein vielfaches höher, dass ein geeigneter Spender aus diesem Kulturkreis dabei sein könnte. Deshalb ihre Bitte an diese Bevölkerungsgruppe, sich bei der DKMS registrieren und typisieren zu lassen. Für die Entnahme von Knochenmark ist beim Spender nur ein kleiner und in der Regel risikoarmer Eingriff notwendig. Dafür hat er aber die Gewissheit, ein Menschenleben gerettet zu haben. Denn nach einer Knochenmarktransplantation ist der Blutkrebs bei fast allen Patienten besiegt und kommt auch nicht mehr zurück.

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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