2024 starben elf Menschen im Straßenverkehr
Mehr Rücksicht nehmen: Respekt hat Effekt in Nürnberg!
- Zum Auftakt haben (v.l.) Oberbürgermeister Marcus König, Magdalena Weigel, Vorstandsmitglied der VAG, sowie Planungs-und Baureferent Daniel F. Ulrich eine im Kampagnendesign beklebte Straßenbahn am Plärrer vorgestellt.
- Foto: Christine Dierenbach/Stadt Nürnberg
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NÜRNBERG (pm/nf) - Ab sofort startet die stadtweite Kampagne „Respekt hat Effekt“ für mehr Rücksicht auf Nürnbergs Straßen und Wegen.
Zum Auftakt haben Oberbürgermeister Marcus König, Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich und Magdalena Weigel, Vorstandsmitglied der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, eine im Kampagnendesign beklebte Straßenbahn am Plärrer gemeinsam vorgestellt. Diese bringt die Botschaft für ein respektvolles Miteinander sichtbar in den öffentlichen Raum.
- Eine mit dem Motto „Nürnberg kommt gut an!“ beklebte Straßenbahn bringt die Botschaft für ein respektvolles Miteinander sichtbar in den öffentlichen Raum.
- Foto: Stadt Nürnberg/Verkehrsplanungsamt)
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In den kommenden drei Jahren setzt die Stadt mit der Unterstützung von Kooperationspartnern wie der VAG Nürnberg vielfältige Medienkampagnen, gezielte Marketingmaßnahmen und zahlreiche Aktionen um. Die Botschaften werden über Großflächenplakate, Litfaßsäulen, Social Media, in und auf Bus und Bahn sowie mit gezielten Aktionen verbreitet. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Miteinander zu sensibilisieren – ob zu Fuß, auf dem Rad, im Auto oder mit Bus und Bahn. Im letzten Jahr kamen elf Personen im Nürnberger Straßenverkehr ums Leben – die höchste Zahl in den letzten fünf Jahren. Außerdem wurden 236 Personen schwer verletzt.
„Mit dieser Rücksichtnahmekampagne leistet die Stadt Nürnberg einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und unterstützt das im Mobilitätsbeschluss verankerte Ziel der ‚Vision Zero‘ – dem langfristigen Ziel, Verkehrsunfälle mit schweren Folgen vollständig zu vermeiden. Leider zählt individuelles Fehlverhalten zu den Hauptunfallursachen in Nürnberg – dem wollen wir entgegenwirken!“, erläutert Oberbürgermeister Marcus König.
Zum Auftakt richtet sich die Kampagne unter dem Slogan „Nürnberg kommt gut an“ an alle Bevölkerungsgruppen und Verkehrsteilnehmer. Die Kampagne rückt in den nächsten Jahren verschiedene Themen in den Mittelpunkt. Für die dreijährige Kampagne stehen insgesamt 300 000 Euro zur Verfügung. „Gut investiertes Geld, wenn damit Unfälle mit Verletzten vermieden werden können“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.
Weitere Aktionen im Zuge der Kampagne starten nach und nach: Zum Thema „Elterntaxis“ und Verkehrssicherheit vor Schulen wird es in Kooperation mit der Sperberschule als Pilotschule ebenfalls im Oktober mehrere Aktionen geben, welche die Eltern über verkehrsgefährdendes Verhalten vor der Schule aufklären und Kinder zum Zufußgehen motivieren sollen. Im November legt die Kampagne ihren Fokus auf „Beleuchtung und Sichtbarkeit“. Um für die anstehende dunkle Jahreszeit besser vorbereitet zu sein, richtet sie sich insbesondere an Radfahrende und Zufußgehende. Weitere Themen sind unter anderem das Parken und Halten auf Geh- und Radwegen und angemessene Geschwindigkeit im Stadtverkehr.
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