Schausteller ziehen Halbzeitbilanz zu den Sommertagen
Reif für die Insel!

Sommertage am Hauptmarkt in der „Blauen Stunde“ von der Instagramerin „Babse13“.
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  • Sommertage am Hauptmarkt in der „Blauen Stunde“ von der Instagramerin „Babse13“.
  • Foto: Barbara Letalik
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Die Schausteller haben in der Stadt „Sommertage-Inseln“ aufgebaut ++ Halbzeitbilanz zeigt: Die Stadtbevölkerung nimmt sie gut an

NÜRNBERG (pb) - Seit drei Wochen veranstalten Nürnbergs Schausteller ihre ganz besonderen „Sommertage“ in der Stadt. Am Hauptmarkt, am Hans- Sachs-Platz, auf der Insel Schütt, am Hallplatz, am Jakobsplatz (Weißer Turm), am Aufseßplatz in der Südstadt und im Schatten der Dreieinigkeitskirche in Gostenhof sind Fahrgeschäfte, Spielgeschäfte, Imbissbuden und Getränkeausschänke aufgebaut.

„Wir sind froh, dass die Stadt uns die Gelegenheit gibt. Dieser Oberbürgermeister König hat Mut und Weitsicht bewiesen und Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas sowie die Amtsleiter und Mitarbeiter der Dienststellen haben an einem Strang gezogen“, lobt Schausteller-Chef Lorenz Kalb das Konzept.

Das besondere „Corona-Zeiten- Konzept“ sieht nicht nur mit dem Ämtern abgestimmte Hygiene- maßnahmen vor, sondern will bewusst die Stadtgesellschaft fördern: Einzelhandel und Gastronomie sprechen einhellig Lob aus, für diese an den jeweiligen Raum angepassten und die besonderen Zeiten konzipierten Freizeit-Inseln.

In ihrer Halbzeitbilanz – die Sommertage dauern noch bis 6. September – haben die Schausteller sich in der Stadtbevölkerung umgehört, sie haben Wirtschaftsvertreter, verantwortliche Amtsmitarbeiter aber auch Bürger und Touristen befragt. Das schönste Lob für Lorenz Kalb stammt vom Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, der die Veranstaltungsinseln in Augenschein nahm: „Ich habe mir persönlich ein Bild von der Einhaltung der Hygienemaßnahmen vor Ort gemacht und muss sagen, dass die Schausteller die Vorgaben vorbildlich umgesetzt, teils sogar übererfüllt haben. Ich würde sagen, dass die Stadt Nürnberg stolz sein kann, mit den Nürnberger Sommertagen ein mustergültiges Format auf die Beine gestellt zu haben, das den Nürnberger Familien zugutekommt unter strenger Einhaltung der AHA- Regeln“, so Werner Sippel vom Gesundheitsamt.

Vor allem die Wirtschaft freut sich über den Mut und die Veranstaltungskompetenz von Stadt und Schaustellern, Dr. Kurt Hesse (Sprecher der IHK) steht hier stellvertretend für viele: „Dank der mutigen Entscheidung des Oberbürgermeisters leisten die Schausteller jetzt einen willkommenen Beitrag zur Belebung der Innenstadt. Das ist ein gutes Signal, um der Corona Krise zu trotzen."

Auch Hotel-Unternehmerin und Nachbarin am Hauptmarkt, Julia Rübsamen (Sorat Hotel SAXX) lobt die Initiative: „Als von der Krise auch stark betroffene Branche stehen wir unseren Schausteller-Kollegen bei allen geschäftsbelebenden und lebensbejahenden Aktivitäten zur Seite und freuen uns über die Möglichkeit, dass in der Innenstadt die Nürnberger Sommertage stattfinden können.“

Indirekt gelten die Sommertage schließlich auch als Probelauf für den für das Nürnberger Wirtschaftsleben unentbehrlichen und von den Bürger*innen geliebten Nürnberger Christkindlesmarkt, der von den Erfahrungen mit Hygieneregeln und Sicherheit profitieren wird: „Umso wichtiger ist es, dass der Christkindlesmarkt stattfinden wird“, sagt Rübsamen offen.

Ein umfangreiches Sicherheitskonzept (eigenes professionelles Sicherheitspersonal, kein Ausschank von Schnaps und harten Cocktails, Schluss bereits um 21/22 Uhr ...) zahlt sich aus, wie Andreas Belger, Einsatzleiter PI Nürnberg-Mitte (Rathaus) zustimmt: „Es ist bislang zu keinen nennenswerten Sicherheitsstörungen in den Veranstaltungsbereichen der Sommertage gekommen.“

Von Anfang an haben die Fotofreunde die Sommertage entdeckt, besonders solche, die gerne ihre Bilder in den sozialen Medien posten und damit für eine enorme Verbreitung sorgen, die Nürnberg als moderne, weltoffene Stadt positionieren: „Mir gefällt die Verteilung dieser ‚Inseln‘ in der Stadt – besser als am Volksfestplatz wo einen alles auf einmal überrascht. Es ergeben sich für die Fotografin spannende „Dialoge“ mit der historischen Stadt. Insgesamt wirkt alles offen und einladend“, bestätigt die Nürnberger Grafikerin Barbara Letalik. 

Ein Insel-Tipp für die Franken: Auf der Insel Schütt kann man gemütlich essen und trinken und den Feierabend ausklingen lassen. Empfehlenswert ist aber auch der Besuch der Standorte in Gostenhof (gemütlicher Biergarten mit viel Platz unter Bäumen) und am Aufsessplatz, wo eine eigene Sommerinsel für die Südstadt steht.
 
Das sagen Sommertage-Besucher Carolin und Helmut Huber mit Sarah und Simon:  „Der kleine Simon aus Maxhütte fährt so gerne mit der Bahn ... und genauso gerne Autoscooter. Was lag da näher, als im Rahmen der Nürnberger Sommertage an einer Führung mit dem DB-Museum teilzunehmen. Der Familienausflug startete – am Aufseßplatz – aus seiner Sicht perfekt, weil alle gleich zum Auftakt eine kostenlose Fahrt mit dem Autoscooter erleben durften. „Das war toll!“ resümierte Sarah und Simon befand: „Das war schöööön!“

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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