Sporthallenbau verzögert sich weiter

Noch gibt es kein grünes Licht für die neue Sporthalle an der Bezirkssportanlage. Schulen und Vereine müssen weiter in die marode MTV-Halle ausweichen. Foto: Ebersberger
  • Noch gibt es kein grünes Licht für die neue Sporthalle an der Bezirkssportanlage. Schulen und Vereine müssen weiter in die marode MTV-Halle ausweichen. Foto: Ebersberger
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FÜRTH - (web) Der Bau der neuen Dreifach-Sporthalle an der Kapellenstraße verzögert sich weiter. Die markante Dachkonstruktion entspricht nicht den gesetzlichen Brandschutzbestimmungen. Dies stellten nun Experten der Technischen Universität München fest.

Hoffnungsfroh, eine große Lücke für den Schulsport zu schließen, war man bei den Stadtverantwortlichen noch im Frühjahr 2013 als die Arbeiten am Rohbau der neuen Halle begannen. Für September 2014 war die Eröffnung geplant - pünktlich zum Schuljahresanfang. In der künftigen Julius-Hirsch-Sporthalle - benannt nach dem SpVgg-Kapitän der Meistermannschaft von 1914 - sollten vor allem die Innenstadt-Schüler wieder Sportunterricht erhalten. Die weiten Wege durch die ganze Stadt sollten ein Ende haben.
Doch der 14-Millionenbau hat seine Tücken. Das gewölbte Membranendach kann nicht so wie von Architekt Swen Brodkorb geplant, realisiert werden. Die Probleme sind bereits seit rund acht Monaten bekannt, die Stadt forderte deshalb von Brodkorb einen „Plan B“. Doch dieser fehlt noch.
Die Stadt sieht den Planer ganz klar in der Pflicht, eine „baureife Alternativkonstruktion“ zu entwerfen, erklärte Fürths Baureferent Joachim Krauße. Der Architekt werde deshalb auch ein „anwaltliches Schreiben erhalten, in dem er zu einer mangelfreien Bauausführung aufgefordert wird“, erklärte Krauße in einer Pressemeldung. Der Bau wird sich weiter verzögern, mittlerweile wisse man nicht, wann die Halle endgültig fertig wird - der Termin zum Schuljahresanfang im September ist sicher nicht zu halten.
Nach Fertigstellung der Julius-Hirsch-Halle sollte die nahe MTV-Halle abgerissen und dort die lang ersehnte neue Feuerwache gebaut werden. Bedingt durch die Verschiebungen, hat man sich von Seiten der Stadt entschlossen, den Abriss zu verschieben. Die Halle bleibt vorerst bis Frühjahr 2016 für den Schul- und auch Vereinssport in Betrieb.

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Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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