Surfdays 2019 gastieren in Karlsruhe
Surfen mitten in der Stadt

Die mobile Surfwelle rollt durch die Republik und hält Anfang August 2019 in Karlsruhe an. Vor dem ZKM Karlsruhe, dem Zentrum für Kunst und Medien, wird ein riesiger Wasserpark aufgebaut, auf dem Einheimische und Besucher der Stadt ihr Können auf dem Surfboard unter Beweis stellen können. Dabei geht es nicht darum, der Allerbeste zu sein. Auch Kinder dürfen sich auf der Surfwelle austoben, eine perfekte Haltung im Stehen wird von keiner Jury bewertet. Es darf gekniet, gesessen oder gelegen werden – Hauptsache, es macht Spaß!

Wer viel Skateboard oder Longboard fährt, hat meist ein besseres Gefühl für das Surfbrett, der ein oder andere Karlsruher hat vielleicht auch im Urlaub am Meer schon einmal eine Surfschule besucht. Initiator ist die Stadt Karlsruhe, die mit der Aktion für das saubere Trinkwasser der Stadt wirbt. In ganz Deutschland besitzt Leitungswasser eine ausgesprochen hohe Trinkwasserqualität und lässt sich pur und ungekocht zum Beispiel in München auch für die Zubereitung von Babynahrung verwenden.

Deutschland und das Trinkwasser: Wo kann das Leitungswasser bedenkenlos getrunken werden?

Immer wieder gibt es an städtischen Brunnen Hinweisschilder, die vor dem Trinken des Wassers warnen. „Kein Trinkwasser“ bedeutet aber nicht, dass das Wasser voller Keime oder Schwermetalle wäre. Vielmehr werden die Wasserleitungen und Rohre bei manchen Installationen nicht gewartet oder besitzen Eigenschaften, die die Qualität des Leitungswassers beeinflussen könnten.

Sind die Rohre aus Blei oder enthalten Sie eine Bleilegierung, können Mikropartikel des gefährlichen Schwermetalls in das Leitungswasser gelangen. Zu Hause kann ein Wasserfilter helfen, sollten sich Bleirückstände im Trinkwasser finden. Auch durch Abkochen kann Blei nicht aus dem Wasser entfernt werden. Blei im Trinkwasser ist nicht sichtbar, das Leitungswasser riecht auch nicht anders oder verfärbt sich. Vor allem Kinder, mit einem schnelleren Stoffwechsel, sind gefährdet und können leicht an einer Bleivergiftung erkranken. Es kann zu Blutarmut und Nervenschäden kommen, wenn Blei über das Trinkwasser aufgenommen wird.

In München ist die Trinkwasserqualität so hoch, dass das Leitungswasser bedenkenlos für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet werden kann. Dies gilt aber nur, wenn es durch neue Rohre aus dem Wasserhahn fließt. In Gebäuden in München, die vor 1900 errichtet worden sind, können aus alten Wasserleitungen ebenso schädliche Schwermetalle und unsichtbare Verunreinigungen in das Leitungswasser gelangen. Abkochen von Leitungswasser hilft gegen Keime und Bakterien, in Karlsruhe und der gesamten Bundesrepublik sind aufgrund umfangreicher Wasseraufbereitungsmaßnahmen keine gefährlichen Krankheitserreger im Leitungswasser enthalten.

Wasser ist zum Surfen da! Die Termine der Surf Days 2019

Vor Karlsruhe konnten sich Berliner auf der mobilen Surfwelle austoben, die nächste Station wird Stuttgart sein, bevor die Surfwelle dann nach Neuulm schwappt und dort große wie kleine Surfer begeistern wird. Schluss ist dieses Jahr Ende September in Friedrichshafen, bevor die aufblasbare Station in die Winterpause geht. Bei den Surf Days achten die Betreiber und Organisatoren besonders auf Nachhaltigkeit und sind nach besten Kräften bemüht, kein wertvolles Trinkwasser zu verschwenden!

In Karlsruhe und allen anderen Stationen kommt die mobile Surfwelle mit einem minimalen Stromverbrauch von gerade mal 44 KW aus, mehr als 35 Kubikmeter Leitungswasser werden für den Surfspaß mitten in der Großstadt nicht verbraucht. Im Anschluss an das Event wird das Wasser der umliegenden Natur zugeführt und sorgt dadurch während der anhaltenden Trockenheit in Karlsruhe für eine zusätzliche Bewässerung der heimischen Fauna.

Was ist sonst noch los in Karlsruhe?

Während der Sommermonate wird es in ganz Karlsruhe verteilt wieder tolle Open Air Veranstaltungen geben. Nicht nur Konzerte und Festivals warten auf die Besucher, auch das große Kino Open Air lockt jedes Jahr viele Gäste an. Zum internationalen Orgelsommer werden in den Karlsruher Chorräumen Besucher aus der ganzen Welt erwartet, die sich an bezaubernden Orgelkonzerten erfreuen.

Im Naturkundemuseum Karlsruhe gibt es noch bis Anfang Oktober 2019 die „Glanzlichter der Naturfotografie“ zu bestaunen. Besonderes Highlight der diesjährigen Veranstaltung ist die Präsentation aller Sieger aus 20 Jahren Fotografie in Karlsruhe. Bis November zeigt das Generallandesarchiv Karlsruhe Eindrücke aus dem Leben des Markgrafen Bernhard II. von Baden. Dieser Ritter galt bereits zu Lebzeiten als Landespatron und wird auch heute noch von vielen Karlsruhern als Jugendidol verehrt. Montags ist die Ausstellung geschlossen, der Eintritt ist frei.

Autor:

Melanie Admave aus Nürnberg

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