Dobrindt: autonomes Fahren soll kommen

Test bestanden: Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überlässt die Führung einem Audi. Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi
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(ampnet/mue) - Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will dem selbststeuernden Auto mit einem neuen Gesetz die rasche Umsetzung ermöglichen – so meldet es zumindest das „Handelsblatt“.


Schon in diesen Tagen wolle Dobrindt eine Reform des Straßenverkehrsrechts vorlegen und damit den notwendigen Rechtsrahmen schaffen. Danach, so heißt es weiter, sollen in Zukunft Fahrzeuge zugelassen werden können, „... die für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen“ durch den Einsatz von Technik lenken und beschleunigen sowie den Fahrer anweisen, wieder die Kontrolle zu übernehmen. Der Fahrer dürfe sich also auch nach dem geplanten Gesetz nicht auf die Technik allein verlassen; die Verantwortung liege weiterhin bei ihm. Dobrindt selbst setze mit dem geplanten Gesetz die neue Fassung des Wiener Abkommens um, die weltweit das Verhältnis zwischen Fahrzeug und dessen Führer regelt. Die alte Fassung hatte ein autonomes Fahren zu jeder Zeit verboten – das geplante Gesetz gleiche die Standards etwa an die an, die heute in den USA bereits angewendet werden. Dobrindt wolle mit seiner Initiative verhindern, dass sich amerikanische Hersteller einen Vorsprung erarbeiten können – laut Meldung woll er die deutsche Automobilindustrie an der Spitze der neuen Technologien fürs autonome Fahren sehen.

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