Söder lässt Gender-Sprachleitfäden an Unis überprüfen ++ MarktSpiegel-Umfrage
Hitzige Debatte um Gendersprache: Notwendig oder größter Unfug aller Zeiten?

Markus Söder ist gegen jeglichen ,,Gender-Zwang".
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  • Foto: Daniel Karmann/dpa
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

AUGSBURG (dpa/nf) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt die Leitfäden der Hochschulen zur sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter überprüfen. Zwar sollten alle darauf achten, Sensibilität und Respekt in der Sprache zu zeigen, sagte Söder der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch). «Es geht aber nicht, dass Sprache am Ende verordnet wird. Es kann nicht sein, dass wir eine Art Gendergesetz oder Genderstrafzettel bekommen.»

Daher könne es auch nicht sein, dass Studierende möglicherweise eine schlechtere Bewertung bekämen, nur weil sie keine Gendersternchen verwendeten. Er habe deshalb Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) um eine Überprüfung gebeten. An etlichen Hochschulen in Deutschland sind Leitfäden zur gendergerechten Sprache seit vielen Jahren etabliert. So sollen Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen und Frauen sprachlich sichtbar gemacht werden.

Bereits während der CSU-Wahlkampftour im Nürnberger Max-Morlock-Stadion erteilte Söder einem möglichen ,,Gender-Gesetz' eine klare Absage. ,,Soll jeder machen wie er will, aber ein Zwang zum Gendern ist kulturell nicht angemessen. Die Grünen wollen das, wir wollen das nicht."

Gendersternchen: Notwendig oder völlig überflüssig?
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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