Das nächste Himmelsspektakel über Franken
So sehen Sie die Perseiden

Eine Sternschnuppe verglüht in der Erdatmosphäre, aufgenommen am frühen Morgen über Dresden.
  • Eine Sternschnuppe verglüht in der Erdatmosphäre, aufgenommen am frühen Morgen über Dresden.
  • Foto: Sylvio Müller
  • hochgeladen von Nico Märzhäuser

Nach dem Kometen Neowise steht nun das nächste Ereignis in den Startlöchern, welches sich Himmelsbeobachter im Kalender markieren sollten: Die Rede ist vom alljährlichen Sternschnuppenschauer der Perseiden. Auch dieses Jahr verspricht dieser wieder bis zu 100 Sternschnuppen, die am Nachthimmel erscheinen. Wir geben Ihnen Tipps, wo und wie Sie die Perseiden in Nürnberg und der Region sehen können:

Die wichtigsten Informationen - Kurz und knapp:

  • Zwischen dem 17. Juli und 24. August lassen sich die Sternschnuppen der Perseiden beobachten.
  • Der Höhepunkt der Perseiden liegt dabei in der Sternschnuppennacht vom 12. auf den 13. August: Bis zu 100 Sternschnuppen werden dann pro Stunde am Nachthimmel sichtbar sein.
  • Die Sternschnuppen haben ihren Ursprung im Sternbild Perseus. Blicken Sie dafür einfach in nordöstliche Richtung.

Die meisten Sternschnuppen erscheinen zwischen 10 Uhr vormittags und 23 Uhr abends. Da es in dieser Zeitspanne aber zum größten Teil noch hell ist, empfehlen wir Ihnen, die Sternschnuppen ab 22 Uhr zu beobachten. Ab dieser Uhrzeit ist es am Himmel dunkel genug. Ab 23 Uhr nimmt die Anzahl der Meteoroiden etwas ab. Das bedeutet aber nicht, dass die Sternschuppenjagd ab 23 Uhr beendet werden muss: Die Perseiden lassen sich bis 4 Uhr morgens am Himmel blicken, bevor die Sonne aufgeht.

Der Höhepunkt der Sternschnuppennacht 2020

Die Nacht vom 12. auf den 13. August stellt dann den vorläufigen Höhepunkt der Sternschnuppen dar. In dieser Nacht zeigen sich bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Zur Beobachtung der Perseiden eigen sich besonders Plätze außerhalb der Stadt und fernab von Lichtquellen. 

Die Geschichte der Perseiden

Der Grund für den Sternschnuppenschauer ist der Komet 109P/Swift-Tuttle. Im jährlichen Rhythmus zieht die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne genau durch die Überreste des Kometen vorbei. Diese Überreste - auch Meteoroiden genannt - verglühen dann in der Erdatmosphäre und werden als Sternschnuppen sichtbar. Da die Meteoroiden im Sternbild des Perseus erscheinen, werden sie auch als Perseiden bezeichnet.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts fiel der Höhepunkt der Perseiden übrigens auf den 10. August. Da dies der Namenstag des heiligen Laurentius ist, werden die Sternschnuppen der Perseiden seither auch als "Tränen des Laurentius" bezeichnet.

Autor:

Nico Märzhäuser aus Nürnberg

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