Täter nicht gefasst ++ Unklarheiten
UPDATE 4 / Nervenkrieg in der Volksbankfiliale: War es wirklich eine Geiselnahme?
- Die Maßnahmen laufen - «auch wenn es nach außen nicht so aussieht», sagt ein Polizeisprecher.
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UPDATE 4:
- In Sinzig in Rheinland-Pfalz kommt es zu einem stundenlangen Nervenkrimi in einer Bankfiliale.
- Was bisher bekannt ist - und was noch unklar ist.
Sinzig (dpa) - Stundenlanger Großeinsatz der Polizei in Sinzig im Norden von Rheinland-Pfalz: Am frühen Nachmittag befreien Polizisten zwei Menschen aus einem verschlossenen Raum einer Volksbankfiliale in Sinzig. War es eine Geiselnahme oder nicht? Noch ist vieles unklar.
Was wir wissen
Befreiung: Nach mehreren Stunden befreien Spezialkräfte der Polizei zwei Menschen aus einem verschlossenen Raum der Bank - von den Tätern fehlt jede Spur.
Alarmierung: Die Beamten wurden um 9.00 Uhr über den Vorfall informiert. Dabei handelte es sich laut Polizei um einen automatisierten Notruf, der bei Banken üblich sei. Der vor der Volksbank abgestellte Geldtransporter stand am Nachmittag noch da.
Opfer der Tat: Unter ihnen waren laut Polizei wohl keine Kunden. Bei einer Geisel handelte es sich um den Fahrer eines Geldtransporters, zur anderen Geisel machte die Polizei keine genauen Angaben.
Großaufgebot: Die Polizei und Rettungskräfte waren mit einem massiven Aufgebot vor Ort. Unter anderem waren Spezialkräfte und ein Verhandlungsteam der Polizei angerückt. Zu den mutmaßlichen Geiselnehmern bestand über die gesamte Zeit kein Kontakt.
Als Vorsichtsmaßnahme wurde vom DRK und vom Katastrophenschutz Ahrweiler eine Rettungsstation eingerichtet.
Keine Gefahr für Unbeteiligte: Für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, bestand keine Gefahr, auch nicht für Menschen, die in der Absperrung wohnten, sollten die Häuser nicht verlassen.
Für betroffene Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen in der Sperrzone konnten, wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet.
Ort: Sinzig liegt in Rheinland-Pfalz, etwa 26 Kilometer südlich von Bonn in Nordrhein-Westfalen.
Noch unbekannt
Täter: Unklar ist, wie viele es genau waren. Es gibt noch keine Personenbeschreibung und keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Nationalitäten.
Ablauf: Wie genau lief die Tat ab? Wann flüchteten die Täter? Die Polizei will nun erst einmal ermitteln und setzt auch auf die Aussagen der beiden Opfer.
Beute: Es ist unklar, ob die Täter mit Geld flüchteten.
Tatvorwurf: Der genaue Vorwurf muss nun geklärt werden - war es eine vielleicht auch kurze Geiselnahme, ein Raub, ein Banküberfall oder eine Freiheitsberaubung? Das sollen die Ermittlungen zeigen.
Waren die beiden Opfer im Tresorraum eingesperrt? Das wollte die Polizei nicht dementieren, bestätigt es aber auch nicht. Unklar ist auch, wie genau es den Opfern geht.
Vorgehen der Polizei: Dazu machten die Beamten keine Angaben.
Waffen: Über welche Waffen verfügen die Geiselnehmer? Hierzu gibt es noch keine Informationen.
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UPDATE 3
- Aufatmen nach mehreren Stunden Anspannung: Spezialkräfte dringen in die Volksbankfiliale von Sinzig ein.
- Sie finden zwei eingesperrte Personen - unverletzt.
- Aber der Einsatz ist noch nicht beendet.
Sinzig (dpa) - Die Geiselnahme in einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist laut Polizei beendet. Zwei Personen, bei denen es sich wohl um Opfer handele, seien unverletzt angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Tatverdächtige seien nicht gefunden worden. Die Fahndung nach ihnen laufe.
Der Zugriff erfolgte durch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Die zwei Personen, auf die sie stießen, seien in einem Raum eingeschlossen gewesen. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass die beiden Personen im Tresorraum eingeschlossen wurden. Der oder die Täter hätten laut dieser Annahme auf noch unbekanntem Weg den Tatort verlassen.
Die Polizei war nach den ersten Erkenntnissen davon ausgegangen, dass es am Morgen zu einer Geiselnahme gekommen war. Demnach sollten in der Gemeinde im Kreis Ahrweiler mehrere Täter in einer Bankfiliale Geiseln in ihrer Gewalt haben. Bei einem der Opfer sollte es sich um den Fahrer eines Geldtransporters handeln. Es waren mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort, die Innenstadt wurde weiträumig abgesperrt.
Sinzig liegt im Kreis Ahrweiler, etwa 35 Autokilometer nordwestlich von Koblenz und rund 25 Kilometer südlich von Bonn.
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UPDATE 2:
Sinzig (dpa/nf) – Die Geiselnahme in einer Bankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist laut Polizei beendet. Zwei Personen, bei denen es sich wohl um Opfer handele, seien unverletzt angetroffen worden. Sie waren in einem Raum eingesperrt.
Weitere Personen seien nicht gefunden worden, sagte ein Sprecher. Die Spurensicherung sei noch eine Zeit im Einsatz, so die Polizei. Der/die Täter befinden sich vermutlich nicht mehr in der Nähe der Bank, erklärt die Polizei. Eine Beschreibung der Täter gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Fahndung läuft.
Mehr in Kürze
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UDPATE:
- Mehrere Täter, mehrere Geiseln: In Sinzig in Rheinland-Pfalz läuft eine Geiselnahme in einer Bank
- Ein Ort am Mittelrhein hält den Atem an. In der Volksbank-Filiale in der Innenstadt halten mehrere Täter der Polizei zufolge Geiseln fest. Am frühen Nachmittag war die Lage statisch.
- Nach BILD‑Informationen soll ein bisher unbekannter Mann den Fahrer abgefangen und bedroht haben.
- Inzwischen sollen sich Geiselnehmer und der Mitarbeiter im Tresorraum der Bank befinden.
Sinzig (dpa/nf) - Bewaffnete Einsatzkräfte, ein kreisender Hubschrauber, Absperrungen: Es sind Szenen wie aus einem Actionfilm - mitten in Sinzig, einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz. Die Polizei war am Morgen alarmiert worden, demnach sollen in der Gemeinde im Kreis Ahrweiler mehrere Täter in einer Bankfiliale Geiseln in ihrer Gewalt haben. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters. Laut Polizeisprecher waren mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort.
- Polizeikräfte halten sich rund um die Bankfiliale bereit.
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«Wir hoffen, dass wir die Lage ohne Verletzte beenden können», sagt Polizeisprecher Jürgen Fachinger am frühen Nachmittag. Die Lage sei statisch. «Die Maßnahmen laufen - auch wenn es nach außen nicht so aussieht.» Details will er nicht nennen. «Über taktische Maßnahmen machen wir grundsätzlich keine Angaben.» Allerdings sei eine Verhandlungsgruppe vor Ort, sagt Fachinger. «Es besteht keine Gefahr für Menschen außerhalb der Absperrung.»
Es seien wohl keine Kunden unter den Geiseln, hieß es von der Polizei. Es gebe auch keine Erkenntnisse über Tote oder Verletzte. «Es handelt sich um eine Geiselnahme, das kann dauern.» Schulbetrieb und normales Leben sei außerhalb der Absperrung aber möglich.
Sinzig mit knapp 20.000 Einwohnern liegt etwa 26 Kilometer südlich von Bonn. Im Pfarrheim St. Peter wurde eine Rettungsstation aufgebaut, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Rollbare Liegen wurden vorbereitet, die Fenster mit Sichtschutz verhängt. Vor dem improvisierten Lager standen Autos des Katastrophenschutzes Ahrweiler und des Roten Kreuzes. Einsatzkräfte bereiteten sich auf den Ernstfall vor. Einem Sprecher zufolge handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Er sprach von einem Verbands- beziehungsweise Behandlungsplatz.
- Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
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Aus einiger Entfernung von der Bankfiliale machen sich Menschen aus dem Ort ein Bild von der Lage. «Ich wollte einkaufen gehen, da war direkt alles abgesperrt», sagt ein 84 Jahre alter Mann der dpa. Er wohnt in der Nähe und sei besorgt gewesen, weil seine Tochter häufig die Bank besucht. «Da war ich etwas unruhig.» Zum Glück sei alles in Ordnung.
Schock für Sinziger
Unweit davon steht ein 26 Jahre alter Mann. Er betreibt ein Café, das nun geschlossen sei. «Ein Polizist kam und sagte: Innerhalb von fünf Minuten komplett räumen», erzählt er. «Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in Sinzig passiert.» Sein Laden wird wohl geschlossen bleiben müssen. «Ich habe eigentlich bis 17.00 Uhr auf. Da kann man nix machen.»
Ähnlich geht es einem Mann, der einen Friseurladen betreibt. «Auf einmal war Totenstille und Polizei überall. Da wusste man, das ist kein normaler Tag», erzählt der 34-Jährige. Eine Kundin habe angerufen und ihren Termin für den Nachmittag abgesagt. «Es sei ihr zu unsicher. Kann man verstehen, die Angst. Keiner weiß, was passiert.» Er selbst habe gemischte Gefühle. «Hoffen wir, dass alles schnell vorbeigeht.»
In der nahen Kita St. Peter wurden Kinder teils früher abgeholt. Eine Frau sagte, sie komme für ihre Enkeltochter - heute sei ja «Rambazamba» in der Stadt.
Im benachbarten Hessen hatte vor gut einem Jahr in Rimbach ein Mann drei Stunden lang eine Bankmitarbeiterin festgehalten, bevor Spezialkräfte der Polizei ihn festnehmen konnten. Der 36-Jährige und sein 21 Jahre altes Opfer blieben äußerlich unverletzt.
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- In einer Volksbankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig gibt es eine Geiselnahme. D
- ie Polizei hält die Lage derzeit für statisch.
Sinzig (dpa) - Bei der laufenden Geiselnahme in einer Volksbankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig geht die Polizei von mehreren Tätern und Geiseln aus. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters, teilte die Polizei mit. «Die Lage ist derzeit statisch.»
- Rettungswagen, Polizisten und Polizeifahrzeuge stehen in der Nähe des Einsatzortes.
- Foto: Sascha Ditscher/dpa
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Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot im Kreis Ahrweiler vor Ort, hieß es von der Polizei. Demnach laufen umfangreiche Maßnahmen, in Sinzig gibt es größere Absperrmaßnahmen.
Für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb der Absperrung befinden, bestehe zum derzeitigen Stand keine Gefahr, hieß es.
Was bisher bekannt ist
Geiselnahme: Nach Erkenntnissen der Polizei kommt es in einer Bankfiliale in Sinzig zu einer Geiselnahme. Es sei von mehreren Tätern und Geiseln auszugehen. Bei einer Geisel handele es sich um den Fahrer eines Geldtransporters. Die Beamten wurden um 9.00 Uhr über den Vorfall informiert.
Entwicklung: Die Lage ist derzeit nach Angaben der Polizei statisch.
Einsatz: Die Einsatzkräfte seien mit einem Großaufgebot vor Ort, hieß es von der Polizei. Demnach laufen umfangreiche Maßnahmen. In Sinzig gibt es umfangreiche Absperrmaßnahmen.
Ort: Sinzig liegt in Rheinland-Pfalz, etwa 26 Kilometer südlich von Bonn in Nordrhein-Westfalen.
Noch unklar:
Täter: Unklar ist, wie viele Geiselnehmer es genau sind. Es gibt keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Nationalitäten.
Menschen in der Bank: Wie viele Menschen - etwa Mitarbeiter und Kunden - sich in der Bank befinden, ist unbekannt. Auch zu ihnen gibt es keine weiteren Details.
Waffen: Über welche Waffen verfügen die Geiselnehmer? Hierzu gibt es noch keine Informationen.
Verletzte: Ob es Verletzte oder gar Tote gibt, ist ungewiss.
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