Vorsicht bei Autobahnbaustellen

Kommt man auf der Autobahn in eine Baustelle, sollte man besonders achtsam sein und das eigene Fahrverhalten entsprechend anpassen. Foto: Auto-Medienportal.Net/DEKRA
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  • hochgeladen von Uwe Müller

(ampnet) - „Autofahrer müssen sich an Baustellen auf verengte Fahrbahnen und erhöhte Staugefahr einstellen, außerdem muss mit verschmutzter Fahrbahn und Bauarbeitern direkt neben oder auf der Fahrbahn gerechnet werden“, mahnt die DEKRA in einer Pressemitteilung. Daher sei es ratsam, Tempolimits zu beachten und genügend Abstand zu halten.


An dieser Stelle einige Tipps: Beim Überholen auf den verengten Fahrstreifen ist der Abstand zum Nebenmann häufig bedenklich gering, vor allem wenn man an Lastwagen, Bussen oder Wohnwagen-Gespannen vorbeifährt. Die Fahrer von Fahrzeugen wie Transporter, Van, SUV oder auch großer Limousinen sollten unbedingt auf die Breitenbeschränkungen für den linken Fahrstreifen achten. Die häufig verwendete Zwei-Meter-Marke wird schon von vielen Mittelklassewagen überschritten, da das Maß von Spiegelaußenkante zu Spiegelaußenkante gilt. In engen Fahrstreifen sollte man, wenn man unsicher ist, besser den rechten Fahrstreifen nutzen. Auch das versetzte Fahren bringt mehr Sicherheit, funktioniert in der Regel aber nur, wenn der Verkehr auf beiden Spuren etwa gleich schnell fließt.

Insbesondere die Fahrbahnverschwenkungen zu Beginn und am Ende von Baustellen sind Unfallschwerpunkte. Bei der Überleitung von Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn erhöhen häufig Bodenwellen die Schleudergefahr, erst recht bei Nässe und höherem Tempo. Deshalb sollte in diese Bereiche nicht zu schnell eingefahren werden, ebenso sollte man nicht überholen und auch den erhöhten Platzbedarf von Lastzügen und Bussen einkalkulieren.

Ganz besondere Vorsicht ist bei einer Panne oder einem Unfall im Baustellenbereich geboten. Es empfiehlt sich, das havarierte Gefährt noch möglichst in der nächsten Nothaltebucht oder zwischen zwei Baken abzustellen. Danach: Warnblinkanlage einschalten und Warnwesten anziehen, zur vom Verkehr abgewandten Seite aussteigen und sich hinter Schutzplanken in Sicherheit bringen. Mit der gebotenen Vorsicht muss das Fahrzeug mit dem Warndreieck abgesichert und auf jeden Fall ein Notruf abgesetzt werden, damit gegebenenfalls die Polizei den Bereich professionell absichern kann. Experten warnen ausdrücklich davor, das Fahrzeug bei fließendem Verkehr selbst von der Fahrbahn zu schieben.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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