Wunschzettelcheck für Kinder: Tablets und Smartphones unterm Weihnachtsbaum?

Neue Medien sollten Eltern mit ihren Kinder erst mal gemeinsam nutzen.
  • Neue Medien sollten Eltern mit ihren Kinder erst mal gemeinsam nutzen.
  • Foto: oh/,,Schau hin"
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Geschützte Surfräume für einen sicheren Start ins Netz

NÜRNBERG (pm/nf) - Zu Weihnachten steht bei zahlreichen Kindern und Jugendlichen ein eigenes Tablet, ein Smartphone oder eine Konsole auf dem Wunschzettel. Der Handel bietet gerade zur Adventszeit neue Produkte an. Leicht können Eltern hier den Überblick verlieren. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, gibt Tipps, welche Geschenke für welches Alter am besten geeignet sind.
Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich internetfähige Geräte wie ein Tablet, ein Smartphone oder eine Konsole. Doch der verantwortliche Umgang damit setzt eine gewisse Reife voraus. „Generell sollten Kinder erst ab neun Jahren ein eigenes Handy nutzen. Hier eignen sich besonders Geräte für Einsteiger mit integrierten Jugendschutzfunktionen“, betont Kristin Langer, Mediencoach der Initiative „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“
Entscheiden sich Eltern für ein internetfähiges Gerät zu Weihnachten, sollten sie in jedem Fall mit ihren Kindern über die Nutzung des Internets und von Apps sprechen, Sicherheitseinstellungen aktivieren und eine Jugendschutzsoftware nutzen. Bei jüngeren Kindern kann der Internetzugang zunächst ausgeschaltet bleiben. „Das Herunterladen von Apps sollte Aufgabe der Eltern sein“, empfiehlt Langer. Bei der Auswahl können Eltern durch vorherige Prüfung gemeinsam mit ihren Kindern entscheiden.
Sicher Surfen auf neuen Geräten
Geschützte Surfräume erleichtern Kindern einen möglichst ungefährdeten Start ins Netz. So verhindert die App „Meine-Startseite“, dass Kinder mit Inhalten konfrontiert werden, die sie beeinträchtigen können. Sie basiert auf dem KinderServer, der nur auf geprüfte Angebote der Kindersuchmaschinen „fragFINN“ und „Blinde Kuh“ sowie aller Angebote der Plattform „Seitenstark“ zugreift. Die „Vodafone Child Protect App“ bietet neben einer ebenfalls auf dem sicheren Surfraum von „FragFINN“ basierenden Surffunktion zusätzlich auch eine Lösung für Jugendliche ab 12 Jahren, welche andere Ansprüche haben und größere Bewegungsfreiräume brauchen. Auch können mit der App andere Funktionen des Smartphones je nach Alter des Kindes freigegeben oder gesperrt werden. Wie bei allen technischen Schutzmaßnahmen bedarf es jedoch stets auch der aktiven Begleitung durch die Eltern. Weitere Hinweise zu Sicherheitseinstellungen finden Eltern auf der Website von „SCHAU HIN!“ (www.schau-hin.info).
Geeignete Alternativen für jüngere Kinder
„Mediengeräte sollten für Kinder zwischen drei und sechs Jahren noch keine große Rolle spielen und gehören deshalb nicht auf den Gabentisch. Bilderbücher, Hörspiele oder auch altersgerechte Filme sind in diesem Alter die richtige Geschenkidee“, rät Langer. Gut geeignet ab etwa fünf Jahren sind Kinderfilme, die eine Spieldauer von 45 Minuten nicht überschreiten. Für Kinder ab sieben Jahren machen auch lehrreiche Computer- oder Konsolenspiele Sinn, die sich gemeinsam spielen lassen.

Alterskennzeichnung bei Filmen und Games beachten
Wichtig ist die Beachtung der Altersfreigabe, die auf den Verpackungen der Produkte steht. Rechtlich verbindliche Hinweise bieten die Freiwillige Selbstkontrolle Filmwirtschaft (FSK) bei Filmen sowie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bei Videospielen. Diese Alters-kennzeichnung bietet jedoch nur eine erste Orientierung und sagt wenig über Inhalt und Qualität aus. Deshalb sollten sich Eltern vorab darüber informieren und Empfehlungen hinzuziehen. Diese finden sie auf www.schau-hin.info sowie bei weiteren pädagogischen Portalen wie www.kinderfilmwelt.de, www.spielbar.de, www.auditorix.de und www.internet-abc.de.

Mediengeschenke gemeinsam nutzen
Diese Weihnachtspräsente können auch ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie bieten, indem sie die neuen Geräte gemeinsam entdeckt und Spiele sowie Apps zusammen ausprobiert. Wenn Medien mal Pause haben sollen, bietet die „SCHAU HIN!“-App zahlreiche weitere Spieltipps für Familien. Die App und weitere Medientipps bietet die „SCHAU HIN!“-Website (www.schau-hin.info).

„SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Sie wurde 2003 ins Leben gerufen. SCHAU HIN! hilft Eltern und Erziehenden mit
zahlreichen alltagstauglichen Tipps, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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