Kurzarbeit

Beiträge zum Thema Kurzarbeit

Panorama

Progressionsvorbehalt
Staat nimmt 1,6 Milliarden Euro Steuern durch Kurzarbeit ein!

BERLIN (dpa) - Arbeitnehmern in Kurzarbeit drohen Steuernachforderungen, obwohl das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei ist. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag mitteilte, nimmt der Fiskus für das Steuerjahr 2020 1,6 Milliarden Euro durch den sogenannten Progressionsvorbehalt beim Kurzarbeitergeld ein. Die Antwort liegt der dpa vor. Dieser Vorbehalt bedeutet, dass das Kurzarbeitergeld den Steuersatz für den regulären Lohn und sonstige Einkünfte der Beschäftigten...

  • Nürnberg
  • 11.03.21
Panorama
2020 - das Jahr des Homeoffice.

Vom Rekordhoch zum Einsturz
Arbeitszeiten sanken 2020 um mehr als 50 Stunden

NÜRNBERG (dpa) - Wegen der Pandemie ist in Deutschland die Zahl der Arbeitsstunden 2020 so stark zurückgegangen wie nie zuvor. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sei im Vergleich zu 2019 um 4,7 Prozent auf 59,64 Milliarden geschrumpft, teilt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg mit. ,,Der Einbruch des Arbeitsvolumens 2020 übersteigt alles bisher Dagewesene", hieß es. Allerdings war 2019 mit 62,7 Milliarden Stunden ein Rekordhoch erreicht worden. ,,Die...

  • Nürnberg
  • 10.03.21
Ratgeber
Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung 2020 hat begonnen.

Ab jetzt tickt die Uhr
Kurzarbeitergeld erhalten? - Steuererklärung machen!

REGION (BdST/vs) - Ab sofort tickt die Uhr: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im vergangenen Jahr beispielsweise wegen der Coronakrise Kurzarbeitergeld erhalten haben, sind verpflichtet, eine Steuererklärung für das Jahr 2020 abzugeben. Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. erklärt, wie man es richtig macht. Wer seine Erklärung schon eingereicht hat, kann ab sofort mit Rückfragen seitens des Finanzamtes rechnen oder erhält bereits in den nächsten Tagen und Wochen den Steuerbescheid....

  • Bayern
  • 04.03.21
Panorama
Symbolfoto: Larissa Schwedes / dpa

Bilanz nach einem Jahr Corona-Härtetest
Arbeitsmarkt offenbart klaffende Wunden

NÜRNBERG (dpa/mue) - Mehr als eine Million Langzeitarbeitslose, 500.000 Menschen zusätzlich ohne Job und Millionen Kurzarbeiter: Ein Jahr nach dem Beginn des ersten Corona-Lockdowns sind die Pandemie-Folgen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ablesbar.
 «Es gibt erkennbar deutliche Opfer», sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in Nürnberg: Ältere, Kranke, Migranten, weniger Qualifizierte. Die Langzeitarbeitslosigkeit steige, Minijobber seien besonders betroffen...

  • Nürnberg
  • 02.03.21
Panorama
Bundesgesundheitsminiser Jens Spahn während einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage.

Bundesgesundheitsminister zur aktuellen Lage
Spahn gegen rasches Ende des Lockdowns!

BERLIN (dpa) -  Am kommenden Mittwoch soll erneut darüber entschieden werden, wie es mit den Anti-Corona-Maßnahmen weitergeht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält deutlich niedrigere Infektionszahlen als derzeit für nötig. Hinzu kommt die Sorge vor den Virus-Varianten.  «Wir müssen jetzt spürbar unter 50 kommen, um es nicht dauerhaft über 50 schnellen zu lassen», sagte Spahn in Berlin. Der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche gilt als wichtige Marke....

  • Nürnberg
  • 08.02.21
Lokales
Wegen der zweiten Corona-Welle sind schätzungsweise 59 Millionen Arbeitstage ausgefallen.

Weniger Betreuungsangebote ++ Schließungen durch Lockdown
Zweite Corona-Welle führt zu großem Arbeitsausfall

NÜRNBERG (dpa) - In Deutschland sind wegen der zweiten Corona-Welle bisher schätzungsweise rund 59 Millionen Arbeitstage ausgefallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Allein durch erhöhten Krankenstand, Quarantänemaßnahmen und Schließungen von Kitas oder Schulen werde die Arbeitszeit von Oktober 2020 bis Mitte Februar 2021 um schätzungsweise 276 Millionen Stunden beziehungsweise 6,2 Stunden je Erwerbstätigem abnehmen,...

  • Nürnberg
  • 08.02.21
Panorama
Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. (vbm), Bertram Brossardt, macht sich Sorgen.

vbm in Bayern
In der Coronakrise bereits über 24.000 Stellen abgebaut!

REGION (dpa/lby) - Die bayerische Metall- und Elektroindustrie rechnet infolge des verschärften Lockdowns für die kommenden Monate mit hoher Kurzarbeit in den Betrieben. "Im Dezember fuhr nach unserer aktuellen Umfrage fast jeder zweite M+E-Betrieb in Bayern Kurzarbeit", sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. "Wir rechnen damit, dass dies in den kommenden Monaten so bleiben wird oder die Kurzarbeit sogar noch einmal zunimmt." Denn im Dezember, vor dem nochmals verschärften...

  • Bayern
  • 07.01.21
Panorama
In den nächsten Monaten dürfte die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeitern in Deutschland wegen der Corona-Pandemie zunehmen.

Falsche Zahlen korrigiert
Deutlich weniger Kurzarbeit wegen Corona!

REGION (dpa) - Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat seine Schätzung für die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit deutlich nach unten korrigiert. Demnach waren im Oktober in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen in Kurzarbeit und nicht 3,3 Millionen, wie Ende Oktober vom Ifo-Institut geschätzt. Als Grund für die Korrektur nannte die Forschungseinrichtung am heutigen Mittwoch, "dass die Bundesagentur für Arbeit erstmals die endgültigen Mai-Zahlen veröffentlicht hat und diese...

  • Bayern
  • 09.12.20
Ratgeber
Wegen der Coronakrise wird es auch im nächsten Jahr in Deutschland noch verbreitet Kurzarbeit geben.
Aktion

Regierung verlängert Programm
Bis Ende März gibt es mehr Geld bei Kurzarbeit

REGION (dpa/vs) - Damit Unternehmen in der Krise möglichst keine 
Beschäftigten entlassen, sollen weitere Corona-Sonderregeln für die
 Kurzarbeit bis Ende nächsten Jahres verlängert werden. Der Bundestag
 stimmt an diesem Freitag über das sogenannte Gesetz zur 
Beschäftigungssicherung ab. Es sieht vor, dass das Kurzarbeitergeld 
auch im kommenden Jahr ab dem vierten Bezugsmonat von seiner üblichen
 Höhe, nämlich 60 Prozent des Lohns, auf 70 Prozent erhöht wird - für
 Berufstätige mit Kindern...

  • Bayern
  • 20.11.20
Lokales

Kurzarbeit und Abfindungsangebote
Airport Nürnberg kämpft mit der Corona-Krise

NÜRNBERG (pm/nf) - Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Flugverkehr am Flughafen Nürnberg wie an allen anderen Airports weltweit massiv eingebrochen. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass das Aufkommen am Airport in Nürnberg 2020 unter einer Million Passagieren liegen wird und damit nur bei rund einem Viertel des Jahres 2019. Nach der übereinstimmenden Einschätzung der Experten wird es mehrere Jahre dauern, bis der Luftverkehr wieder das Vorkrisenniveau erreichen kann. Vor diesem...

  • Nürnberg
  • 05.11.20
Lokales
Eine Absperrung steht an der Konzernzentrale von Continental.

Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas: ,,Schwerer Fehler!"
Mehr als 200 Stellen weg: Continental schließt Nürnberger Standort Conti Temic

NÜRNBERG (nf/dpa/lby) - Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas sieht die von Continental angekündigte Schließung des Nürnberger Standortes der Conti Temic GmbH als schwerwiegenden Fehler an: „Auch wenn Continental vom Transformationsprozess in der Automobilindustrie und von der Corona- Krise betroffen ist, so ist nicht zielführend, jetzt Beschäftigte und damit wertvolles Know-how abzubauen, das bei einer Besserung der wirtschaftlichen Lage nicht schnell wieder aufgebaut werden kann.“ Der...

  • Nürnberg
  • 02.09.20
Panorama
Ausfüllen: ein Antrag für Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit.

Hartes Ringen der Koalition
Corona-Kurzarbeit soll bis März 2022 verlängert werden

BERLIN (dpa) - Unternehmen und Arbeitnehmer in Deutschland sollen wahrscheinlich noch mehr als eineinhalb Jahre lang durch erleichterte Kurzarbeit besser mit den Corona-Folgen fertig werden können. Ein entsprechender Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) war vor einem Spitzentreffen der Koalition an diesem Dienstag aber noch Gegenstand intensiver Verhandlungen zwischen Union und SPD, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr. Heils Vorschlag sieht die Auszahlung...

  • Nürnberg
  • 26.08.20
Panorama
Aktion

Umfrage: Lockdown hat die Stimmung gedrückt ++ Angst um Jobs
Corona-Einschränkungen machen den Menschen schwer zu schaffen

MÜNCHEN (dpa/lby) - Vielen Menschen in Bayern machen die Corona-Einschränkungen nach einer Umfrage deutlich zu schaffen. Im neuen «Heimatindex», einem Zufriedenheitsbarometer der Volks- und Raiffeisenbanken, gaben die Teilnehmer insgesamt eine schlechtere Bewertung ab als im Frühjahr vor der Pandemie - von 100 möglichen Punkten vergaben sie noch 64. Seit Einführung der halbjährlichen Erfassung 2018, die verschiedene Teilaspekte der Lebensqualität aufgreift, hatte der Wert zuvor immer etwa bei...

  • Nürnberg
  • 20.08.20
Panorama

Corona trifft Bayern hart
Höchste Kurzarbeit und Jobabbau

REGION (dpa/lby) - Die Corona-Krise hat den bayerischen Arbeitsmarkt im Griff. Im Freistaat waren im Mai 26 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit, wie aus einer am Montag veröffentlichten Schätzung des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Insgesamt kommen die Wirtschaftsforscher für Bayern auf rund 1,47 Millionen Kurzarbeiter - auch absolut erreicht der Freistaat damit den höchsten Wert im Ländervergleich und kommt auf minimal mehr Kurzarbeiter als das deutlich...

  • Nürnberg
  • 23.06.20
Panorama
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder: ,,Das Investitionsprogramm überfordert das Land nicht und ist auch nicht tollkühn."

Sieben Millionen Menschen in Kurzarbeit
Merkel und Söder halten milliardenschwere Investitionen für alternativlos

BERLIN (dpa) - Infolge der Corona-Krise ist das milliardenschwere Konjunkturpaket des Bundes nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) alternativlos. Sie glaube, dass jetzt investiert werden müsse, da ,,wir gerade den nächsten Generationen Zukunft ermöglichen wollen", sagte sie am Mittwochabend (3. Juni 2020) nach dem Verhandlungsmarathon im Koalitionsausschuss in Berlin. Die Zukunft werde dadurch zwar nicht leicht. ,,Aber das Programm läuft nicht aus dem Ruder", da die richtige Balance...

  • Nürnberg
  • 04.06.20
Panorama

IHK-Konjunkturklima Mittelfranken Frühjahr 2020
Corona lässt die Wirtschaft abstürzen: Wege zum Re-Start

Nach einem Jahrzehnt des Aufschwungs: Stimmung der mittelfränkischen Wirtschaft auf einem historischen Tiefstand NÜRNBERG (pm/nf) - Die mittelfränkische Wirtschaft wird von der Corona-Krise voll getroffen: Der IHK-Konjunkturklimaindex ist nach einem Jahrzehnt des Aufschwungs auf einen historischen Tiefstand eingebrochen. Zu Jahresbeginn lag die Marke noch bei 117 Punkten, im Frühjahr 2020 ist der Index nun auf 70 Punkte abgestürzt. Die Unternehmen, die von Betriebsschließungen in Einzelhandel,...

  • Nürnberg
  • 22.05.20
Lokales
59 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten in den ersten vier Monaten des Jahres einen Umsatzrückgang.

Neue IHK-Umfrage
Oberfränkische Wirtschaft: Erhebliche Umsatzrückgänge

OBERFRANKEN (ihk/rr) – "Die oberfränkische Wirtschaft behauptet sich, wenn auch auf niedrigem Niveau", fasst Gabriele Hohenner, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Oberfranken Bayreuth die Ergebnisse einer aktuellen IHK-Umfrage zusammen. Dies sei vor allem auf staatliche Hilfsmaßnahmen, aber auch auf die Kreativität der Unternehmen zurückzuführen, die sich in den vergangenen Wochen oft neu erfunden hätten. Positiv aus ihrer Sicht, dass fast alle Unternehmen mit der Abwicklung staatlicher...

  • Oberfranken
  • 16.05.20
Lokales
IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner

Interview mit IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner
Wie bewältigt die oberfränkische Wirtschaft die Corona-Krise?

OBERFRANKEN (ihk/rr) – Seit Anfang März lähmt die Corona-Krise Oberfranken. Seit über zwei Wochen gelten weit reichende Ausgangsbeschränkungen, die auch das Wirtschaftsleben betreffen. Im Interview gibt IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner einen Überblick über die aktuelle Lage. DMS: Frau Hohenner, wie ist die Lage, wie die Stimmung in den oberfränkischen Unternehmen? GH: Das Corona-Virus hat die oberfränkische Wirtschaft fest im Griff. Das zeigen die Ergebnisse einer Blitzumfrage, die...

  • Oberfranken
  • 15.04.20
Lokales

Beschäftigtenzahl im zweiten Quartal steigt, Umsatz ist rückläufig
Oberfränkische Industrie gerät unter Druck

OBERFRANKEN (pm/rr) – "Seit der Finanzkrise 2009 hat die oberfränkische Industrie Erfolgsmeldungen am laufenden Band präsentiert", so Gabriele Hohenner, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Oberfranken Bayreuth. Die konjunkturelle Entwicklung der oberfränkischen Industrie zeigt aber inzwischen erste Bremsspuren. Während die Beschäftigtenzahl in Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten im 2. Quartal weiter gestiegen ist, verzeichnen die oberfränkischen Unternehmen bei der Umsatzentwicklung erstmals...

  • Oberfranken
  • 30.08.19
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