Dodge Charger
Klangstarker Amerikaner
- Dodge Charger mit Elektro-Antrieb.
- Foto: © Stellantis via Autoren-Union Mobilität
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(aum/mue) - Eines der faszinierendsten amerikanischen Elektroautos ist der Dodge Charger, der übrigens auch als Verbrenner auf den Markt kommen soll.
Beim Design haben die Amerikaner einen großen Wurf hingelegt: Die muskulöse und elegante Stufenheck-Karosserie verfügt jetzt über eine Heckklappe, Front und Heck sind stilistisch aneinander angeglichen – und die Modellbezeichnung Challenger ist deshalb weggefallen. Jetzt gibt es also einen drei- und einen fünftürigen Charger, 525 Zentimeter lang, 203 Zentimeter breit und 150 Zentimeter hoch. Damit ist er ungefähr so groß wie eine S-Klasse von Mercedes-Benz.
Beim Einstieg fällt der Blick auf eine moderne, horizontal betonte Armaturentafel, leicht zum Fahrer angewinkelt und mit zwei Bildschirmen bestückt, deren Dimensionen sich erfreulicherweise in vernünftigen Grenzen halten. Per Knopfdruck wird der elektrische Charger bellend zum Leben erweckt, auf der Mittelkonsole sitzt ein futuristischer Wählhebel. Der künstlich erzeugte Klang – Dodge nennt das ausgeklügelte Lautsprechersystem „Fratzonic“ – zählt zu den herausragenden Features des elektrischen Charger. Dabei wird der klassische Achtzylinder-Klang nicht nur simuliert, sondern geradezu übersteigert.
Auf der Straße liefert der Allradler stolze 850 Newtonmeter Drehmoment und 470 kW (639 PS) Leistung, mit Overboost sind es sogar 499 kW (679 PS). Für den Spurt von Null auf 100 km/h wurden ganze 3,5 Sekunden gemessen, abgeregelt wird nach Auskunft des Herstellers bei 217 km/h. Die gut gewichtete Lenkung und das straffe, Fahrwerk sorgen für gute Straßenlage und ordentlichen Komfort. Der 101-kWh-Akku leert sich bei engagierter Fahrweise schneller, als einem lieb ist: Realistisch sind zirka 250 bis 350 Kilometer Reichweite.
Komfortrelevant: Akustik und Qualitätsniveau liegen spürbar oberhalb der Vorgängergeneration, Leder und Mikrofaser sorgen für sportlich-gehobenes Ambiente. Platz ist vorn und hinten reichlich vorhanden, bei den Dimensionen des Fahrzeugs auch
kein Wunder.
Mehr als 2,6 Tonnen bringt die E-Version auf die Waage – rund eine halbe Tonne mehr als die Schwesterversion mit ihrem wohl dimensionierten Reihen-Sechszylinder samt Nebenaggregaten und Acht-Stufen-Wandlerautomat.
Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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