Akademische Jahrfeier der Friedrich-Alexander-Universität erstmals in den Räumen der WiSo
FAU: Innovation – Vielfalt – Leidenschaft

Zu ihrer akademischen Jahresfeier hat die FAU erstmals in die WiSo nach Nürnberg eingeladen.
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NÜRNBERG (tom) - Zum diesjährigen „Dies Academicus“, der akademischen Jahrfeier zum 276. Geburtstag der Friedrich-Alexander-Universität (FAU), hatte deren Präsident, Prof. Dr. Joachim Hornegger, am 4. November erstmals auf den FAU-Campus in Nürnberg eingeladen. Grund für diesen „Umzug“: der FAU-Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die WiSo, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Am Beginn der akademischen Jahresfeier stand traditionell der Bericht des Präsidenten. Ein Blick zurück auf das vergangene akademische Jahr, gleichermaßen aber auch ein Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben. Voller Stolz konnte Prof. Dr. Joachim Hornegger dabei verkünden, dass die FAU erneut als Innovationsführer bestätigt wurde. Im Reuters Ranking der weltweiten Innovationsführer belegt die Friedrich-Alexander-Universität Rang 14 und damit erstmals einen Platz unter den Top 15. Europaweit liegt die FAU zum dritten Mal in Folge in den Top 5, im deutschen Vergleich ist sie sogar schon zum fünften Mal in Folge die unbestrittene Nummer 1.

Aufbruch- und ein bisschen Abbruchstimmung

Auf die Innovationskraft der FAU ging auch der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein. Söder ging im Rahmen einer Fragerunde kurz auf die „Hightech Agenta Bayern“ mit einem Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro ein. In deren Rahmen sollen 1.000 neue Professuren, 10.000 neue Studienplätze sowie über 20 Spitzenforschungszentren für das ganze Land geschaffen werden. Durch eine engagierte Startup-Förderung sollen – gemäß den Motto „Hierbleiben und zurückführen“ – kluge Köpfe in der Region gehalten oder zurückgeholt werden. Gleichzeitig rief der Ministerpräsident dazu auf, „die fränkische Bescheidenheit in fränkischen Mut umzuwandeln“.
Nach soviel Aufbruchstimmung folgten dann auch ein paar kritische Töne von den beiden Sprechern der Studierendenvertretung. Die beiden verwiesen auf die zum Teil äußerst schwierige bauliche Situation einiger Institute und beklagten, dass man mancherorts Angst habe, dass einem die Decke auf den Kopf falle – ein Grund dafür, warum die Studierendenvertreter beim „Dies Academicus“ mit gelben Bauhelmen ans Mikrofon traten.

Ehrungen und Verleihungen 

Ein fester Bestandteil der akademischen Jahresfeier sind auch die unterschiedlichsten Ehrungen und Verleihungen. So wurde beispielsweise die Würde eines Ehrensenators, die höchste Auszeichnung, die die Universität zu vergeben hat, an Prof. Dr. Klaus Wucherer verliehen. Anschließend wurde Prof. Dr. Elisabeth Bronfen, Professorin für Anglistik an der Universität Zürich und Global Distinguished Professor an der New York University, zur Ambassadorin oder Botschafterin der FAU ernannt.
Bevor ausgewählte Wissenschaftler ihre Forschungsideen im Rahmen eines „Science Slam“ präsentieren durften, standen noch zwei Festvorträge auf dem Plan. Die Bioverfahrenstechnikerin Prof. Castiglione sprach bei dieser Gelegenheit über den Übergang von einer erdölbasierten Industrie hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft als eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Im Vortrag des Nürnberger Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl ging es um die Frage, wieviel Bildung der Mensch als Unternehmer braucht.
Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte die Band „Exit 49“. Im Mittelpunkt der Gruppe, die sich aus Musikern zusammensetzt, die alle im Management der DATEV sind oder waren, steht Prof. Dieter Kempf, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Vor seiner Wahl zum BDI-Präsidenten war Kempf zwanzig Jahre lang Vorstandsvorsitzender der DATEV und ist darüber hinaus Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der WiSo.

Autor:

Tom Schreiner aus Fürth

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