Korruptionsgefahr
Städtische Mitarbeiter werden sensibilisiert
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ERLANGEN (pm/mue) - Die Stadt Erlangen hat sich bereits vor Jahren für einen offenen Umgang mit dem Thema Korruption entschieden.
Mit einem breiten Bündel an Informationen wird deshalb für das Thema sensibilisiert: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Flyern, Videos und im Intranet offensiv über Korruptionsgefahren informiert und ihnen wird aufgezeigt, wie man sich bei einem Korruptionsverdacht verhält. Schließlich gefährde Korruption das allgemeine Vertrauen in eine integre und bürgernahe Verwaltung.
Bereits im Jahre 2011 wurde offiziell eine entsprechende Funktion eingerichtet, die der jeweiligen Leitung des Revisionsamtes übertragen wurde. Dabei steht ein Anti-Korruptionsbeauftragter den Mitarbeitern, aber auch interessierten Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung.
Umfassende Grundlage für die Präventionsarbeit bietet eine allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugängliche Analyse über das Gefährdungspotenzial in einzelnen Fachbereichen; die Analyse wurde 2004 erstmals aufgestellt, wird regelmäßig fortgeschrieben und liegt seit diesem Jahr in der siebten Fassung vor. Sie identifiziert potenziell gefährdete Bereiche, zeigt an Fallbeispielen Formen von Korruption auf und dient dazu, die Mitarbeiterschaft zu sensibilisieren.
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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