Grüne Oasen sorgen für natürliche Lebensqualität
Wohlfühlen mitten in der Stadt!

Die wohl bekannteste Oase mitten in Erlangen ist der Schlossgarten. Auch Carina, Viktoria und Celia (v.l.n.r.) von der Fachoberschule (FOS) kommen gerne hierher.
Foto: © Uwe Müller
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ERLANGEN (Sophie Zeuß) - Entspannen am Dechsendorfer Weiher, spazieren im Schlossgarten oder Fußball spielen beim Bürgermeistersteg – es gibt viele grüne Oasen in Erlangen, wo Bürger und Bürgerinnen gerne Zeit verbringen.

Egal ob man Erholung oder Action sucht, für jeden ist etwas dabei. Die Abteilung Stadtgrün sorgt dafür, dass dies weiterhin möglich ist, die Einwohner und Einwohnerinnen sich wohlfühlen und die Natur dabei erhalten bleibt. Zu den Aufgaben der Abteilung gehört dabei die Objektplanung, das heißt Planungsleistungen über Ausschreibungen bis hin zur Bauüberwachung von Freiflächen der Stadt Erlangen. Darunter fallen beispielsweise Spielplätze, Außenanlagen von Schulen oder Straßenbäume. Es werden Bebauungen konzipiert, Entwürfe besprochen, städtebauliche Verträge beschlossen sowie Abstimmungen vorgenommen. Meist geschieht das in Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, wie dem Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, dem Tiefbauamt oder dem Amt für Umweltschutz und Energiefragen.

Tragende Zukunftskonzepte

Die Tätigkeiten sind geprägt von nachhaltiger Planung, die ökologisch vertretbar und bürgernah ist. Eine wichtige Rolle spielen dabei unter anderem die Zukunftsfähigkeit und die generationsübergreifende Beteiligung. Diese Ziele spiegeln sich auch in „Grün in Erlangen 2018 – Ein Zukunftskonzept“. Ziel des Konzeptes ist es, langfristig wirksame Maßnahmen für das städtische Grün in Erlangen festzulegen. „Unser Ziel ist es, den Bestand zu sichern und auf Veränderungen einzugehen, das heißt zum einen den Wünschen der Bürger mit neuem Gesundheitsverständnis und zum anderen den Anforderungen an Klimaanpassungen gerecht zu werden. Ein weiteres Anliegen ist es, die Biodiversität zu erhöhen. Das Leben in der Stadt soll für jeden angenehm sein“, erläutert Birgit Rother, Leiterin des Sachgebiets Planung / Neubau der Abteilung Stadtgrün.

Bürgerbeteiligung ist erwünscht

Bevor das Grünkonzept im Dezember 2018 fertiggestellt wurde, gab es drei Workshops mit Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen wie Naturschutzorganisationen oder Vereinen. Durch einen Aktionsplan und Informationsveranstaltungen wurden Interessierte mit einbezogen und stetig auf dem Laufenden gehalten. Im Grünkonzept gibt es zum einen kurzfristige, priorisierte Maßnahmen, die in den nächsten vier bis fünf Jahren ausgeführt werden und zum anderen einige Projekte, die bis 2030 geplant sind. Zu letzterem gehört zum Beispiel das Bestreben, das Schwabachtal und den Röthelheimgraben erlebbar zu machen sowie die ökologische Bedeutung hervorzuheben. Zudem sollen Ortsmitten entwickelt und qualifiziert werden, beispielsweise in Eltersdorf. Auch die Bewegungsachse Main-Donau-Kanal soll durch begleitende Angebote gestärkt werden. Ein Projekt, das bereits umgesetzt wird, ist das Naherholungskonzept am Dechsendorfer Weiher. Die Gegend um den Uferbereich wird mit einem Fitnessparcours und Fitnessgeräten sowie dazugehörigen Fallschutzbereichen ausgestattet. Die Abteilung Stadtgrün hat hierzu die Planung erstellt und eng mit dem Sportamt zusammengearbeitet. Auch für die grünen Belange bei der Umgestaltung des Zollhausplatzes ist die Abteilung zuständig. Hier werden Baumstandorte verbessert und Neubepflanzungen vorgenommen. Generell ist vorgesehen, noch mehr Stadtplätze und Straßenräume zu begrünen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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