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Stark verbesserte Geländetauglichkeit
Der VW Amarok mischt das Segment neu auf

VW Amarok „Aventura“.
Foto: Autoren-Union Mobilität/VW

(aum/mue) - Volkswagen hat einen neuen Amarok vorgestellt – selbstbewusst bezeichnet das Unternehmen ihn als „Premium-Pick-up“, der Ende des Jahres zu den Händlern rollen soll.

Entworfen und entwickelt wurde die zweite Generation in Deutschland und Australien – neben Südafrika, wo der Amarok gebaut wird, einer der Hauptabsatzmärkte für den Pick-up. Mit 5,35 Meter ist der knapp zehn Zentimeter länger als der Vorgänger, der Radstand wuchs sogar um mehr als 17 Zentimeter auf 3,27 Meter. Daraus ergeben sich nicht nur mehr Platz und eine größere Ladefläche, sondern auch kürzere Überhänge und damit dank größerer Böschungswinkel eine verbesserte Geländetauglichkeit. Auch die deutlich gesteigerte Wattiefe von 500 auf 800 Millimeter lässt den Amarok nun deutlich tiefere Furten und Flussbette durchqueren.

In den höheren Versionen „Style“, „PanAmericana“ (Offroad-Styling) und „Aventura“ (Exklusiv-Styling) kommt serienmäßig LED-Matrix-Licht zum Einsatz. Unter den Querspangen geht die Kühlergrillmaske je nach Ausstattung in eine weitere horizontale Ebene der Frontpartie oder in ein X-förmiges Design über. Oberhalb der Kennzeichen-Halterung ist der Schriftzug „Amarok“ eingeprägt.

Fünf Motoren bietet VW für seinen neuen Pick-up, wobei nur drei davon in Deutschland zu haben sein werden. Der Vierzylinder-Basisdiesel mit 150 PS (110 kW) wird nur in Afrika eingesetzt und auch der 2,3-Liter-Turbobenziner aus dem Ford-Regal mit 302 PS (222kW) sei „speziell für klassische Benzinermärkte konzipiert“. Deutschland ist nach der Logik offensichtlich immer noch Diesel-Land, weshalb es hier mit dem 2-Liter-TDI mit 170 PS (125 kW) los geht. Darüber rangiert der Biturbo-Vierzylinder mit 204 PS (150 kW) sowie als vorläufige Topmotorisierung ein 3,0-Liter-V6-Diesel, der in der EU-Variante 241 PS (177 kW) und 600 Nm Drehmoment auf die Straße bringt. Serienmäßig im V6 verbaut sind außerdem der Allradantrieb sowie die von Ford bekannte Zehngang-Automatik, die optional auch für den stärkeren Vierzylinder-TDI angeboten wird. Standard sind manuelle 5- oder 6-Gang-Getriebe sowie eine 6-Gang-Automatik.

Serienmäßig luxuriös

Das Interieur zeigt eine Mischung aus digitalen Funktionen und analogen Tasten respektive Dreh-Drückreglern. So werden zum Beispiel die Lautstärke des Infotainmentsystems und die Einstellungen des Allradantriebs über solche ausstattungsabhängig in Aluminium eingefassten Hardkeys gesteuert. Das Spektrum der Displays besteht aus digitalen 8-Zoll-Instrumenten und einem (der Ford Ranger lässt grüßen) senkrechten 10-Zoll-Tablet-Touchscreen (ab „Style“ beide serienmäßig in 12-Zoll) für das Infotainmentsystem. Luxuriös wird es in den beiden Topversionen, wenn serienmäßig Lederoptik mit Kontrastnähten für Instrumententafel, vielfach elektrisch einstellbare Ergonomie-Ledersitze oder ein Harman-Kardon Soundsystem einziehen. Dazu gibt es je nach Ausführung bis zu 20 neue Fahrassistenzsysteme wie etwa die automatische Distanzregelung sowie sechs verschiedene Fahrprofile.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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