CSU stellt Antrag
Jüdische Geschichte und Kultur in Nürnberg sichtbar machen

Synagogendenkmal in Nürnberg.
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  • Synagogendenkmal in Nürnberg.
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NÜRNBERG (pm/nf) - Die Geschichte Nürnbergs wurde über Jahrhunderte hinweg durch jüdisches Leben und jüdische Kultur mitbestimmt und erheblich bereichert. Heute finden sich im öffentlichen Raum leider nur noch wenige, meist unauffällige Hinweise und Zeugnisse dieses Aspekts der Stadtgeschichte.

Die CSU Stadtratsfraktion möchte dies ändern und will jüdische Geschichte wieder im Stadtbild sichtbar machen. Dazu Fraktionsvorsitzender Andreas Krieglstein: „Das bis in das 12. Jahrhundert zurückreichende jüdische Erbe wurde, wie das jüdische Leben insgesamt, durch die NS-Schreckensherrschaft 1933–1945 auch in Nürnberg beseitigt. Unser Ziel ist es, künftig diesem jüdischen Erbe wieder gerecht zu werden und an den unterschiedlichsten Stellen in der Stadt darauf hinzuweisen und daran zu erinnern.“

Bisher existierende Erinnerungsorte wie Straßennamen, Gedenktafeln, Denkmale oder mittlerweile verlegte sogenannte Stolpersteine können dabei nur ein Teil der Sichtbarmachung sein. Vielmehr ist es notwendig, auf „verborgene“, jedoch zentrale Orte der jüdischen Geschichte und Kultur hinzuweisen, die bislang nur selten oder gar nicht mit der jüdischen Vergangenheit Nürnbergs in Verbindung gebracht werden.

„2021 begehen wir ein bedeutendes Jubiläum: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Auch das unterstreicht die Notwendigkeit, in Nürnberg künftig in einem angemesseneren Maße als bisher an das jüdische Erbe im öffentlichen Raum zu erinnern“, so Andreas Krieglstein weiter.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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