Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Lokales
In einer stillen Gedenkzeremonie haben am Mittwoch, 27. Januar 2021, Stadtdekan Andreas Lurz von der katholischen Kirche, Oberbürgermeister Marcus König, Jo-Achim Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, und Dekan Christopher Krieghoff (v. l.) von der evangelischen Kirche am Synagogendenkmal der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht.

Gedenkfeier musste coronabedingt ausfallen
Stilles Gedenken am Holocaustgedenktag

NÜRNBERG (pm/nf) - Der Holocaustgedenktag am 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Weltweit wird der ermordeten Juden, Sinti und Roma, der kranken und behinderten Menschen, der Homosexuellen und all derer, denen ihr Recht auf Leben abgesprochen wurde, gedacht. In Nürnberg musste die jährliche Gedenkfeier in der Reformations-Gedächtnis-Kirche coronabedingt entfallen. Stattdessen hat die Stadt gemeinsam mit dem evangelischen Dekanat, der katholischen...

  • Nürnberg
  • 27.01.21
Lokales
Synagogendenkmal in Nürnberg.
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CSU stellt Antrag
Jüdische Geschichte und Kultur in Nürnberg sichtbar machen

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Geschichte Nürnbergs wurde über Jahrhunderte hinweg durch jüdisches Leben und jüdische Kultur mitbestimmt und erheblich bereichert. Heute finden sich im öffentlichen Raum leider nur noch wenige, meist unauffällige Hinweise und Zeugnisse dieses Aspekts der Stadtgeschichte. Die CSU Stadtratsfraktion möchte dies ändern und will jüdische Geschichte wieder im Stadtbild sichtbar machen. Dazu Fraktionsvorsitzender Andreas Krieglstein: „Das bis in das 12. Jahrhundert...

  • Nürnberg
  • 11.12.20
Lokales
Die Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2019: Dervis Hizarci (2.v.l.), Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, und Ralf Hron (2.v.r), Vorstandsvorsitzender des  Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC) zusammen mit (v.l.) Elke Büdenbender (Ehefrau von Frank-Walter Steinmeier), Dervis Hizarci, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,  Ralf Hron (NDC) und Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München (r.).
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Feierliche Auftaktveranstaltung in der Oper Nürnberg
Bundespräsident Steinmeier eröffnet ,,Woche der Brüderlichkeit"

NÜRNBERG (nf) -  Im Staatstheater Nürnberg eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die ,,Woche der Brüderlichkeit". Nach 29 Jahren fand die zentrale Eröffnungsfeier zum zweiten Mal in der Noris statt.  Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit im März eines jeden Jahres die Woche der Brüderlichkeit. In allen Teilen des Landes werden aus diesem Anlass Veranstaltungen durchgeführt, um auf die Zielsetzung der Gesellschaften und auf ihr jeweiliges...

  • Nürnberg
  • 10.03.19
Ratgeber
Pfarrer Markus Pöllinger: Gedenkplatte in Auschwitz Birkenau
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Holocaustgedenktag am 27.Januar: "Ein Aufschrei der Verzweiflung und eine Mahnung an die Menschheit"

Vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am Sonntag hat die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, einen entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus gefordert. In der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag) verlangte sie einen „Aufschrei der gesellschaftlichen und politischen Institutionen“ und „gesellschaftlichen Widerstand“ gegen zunehmenden Judenhass in Deutschland. Hintergrundinformation: https://www.youtube.com/watch?v=JgqNm5uVSF0 Die Evangelische...

  • Fürth
  • 26.01.19
Lokales
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (2.v.r.) mit seinem prominenten Ehrengast und Referenten Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und den Dekanen Peter Huschke (l., Evangelisch-Lutherisches Dekanat Erlangen) und Josef Dobeneck (r., Erzbischöfliches Dekanat Erlangen)

Auf Einladung von Joachim Herrmann: Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster war zu Gast in Erlangen

ERLANGEN - „Wir sind stolz, dass der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz und auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland allesamt in Bayern zu Hause sind.“ Mit diesen Worten hieß Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Rahmen seiner von ihm initiierten Vortrags- und Gesprächsreihe zur Zukunft der Kirchen hierzulande seinen prominenten Gastredner Dr. Josef Schuster im Kreuz+Quer – Haus der evangelischen...

  • Erlangen
  • 31.07.17
Lokales
Die Steinpaten beziehungsweise deren Vertreter vor dem feierlichen Akt der Verbauung.
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Neun spezielle Patensteine stützen jetzt das Jüdische Museum Fürth

FÜRTH – (web) Die Arbeiten am und im Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Fürth laufen auf Hochtouren. Nun wurden neun ganz spezielle Klinkersteine an der Fassade verbaut. Die jeweiligen Steinpaten spendeten dafür je 5.000 Euro. Not macht erfinderisch. Rund 6,5 Millionen Euro kostet der Erweiterungsbau, der Mitte 2018 fertig sein soll. Rund 3,4 Millionen Euro kommen durch Fördergelder von Bund und Land, die Stadt und die Bayerische Landesstiftung schießen zusammen weitere 1,3 Millionen Euro...

  • Fürth
  • 10.03.17
Freizeit & Sport
Die Schauspielerin Iris Berben kämpft seit langem vehement gegen Rechtsextremismus und dessen Folgen.
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Lyrik gegen das Vergessen - Iris Berben im Fürther Stadttheater

FÜRTH - (web) „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ lautet der Titel des lyrischen Abends mit Iris Berben und Martin Stadtfeld am 20. November im Fürther Stadttheater. Am Klavier von Martin Stadtfeld begleitet rezitiert die bekannte Schauspielerin Iris Berben Gedichte von Paul Celan, Hilde Domin und Selma Meerbaum-Eisinger. Letztere steht dabei besonders im Mittelpunkt. Im Alter von gerademal 18 Jahren verstarb die junge jüdische Dichterin 1942 im KZ Michailowka an Typhus. Dem lyrischen Erbe der...

  • Fürth
  • 11.11.16
Lokales
In der Altstadtkirche St. Michael gibt es von 19 bis 22 Uhr zu jeder Stunde "Worte und Musik zum Frieden". Foto. Ebersberger

Die Vielfalt des Glaubens entdecken und erleben

FÜRTH - (web) Im Rahmen einer interreligiösen Entdeckungstour kann man bei der langen Nacht der Religionen am Donnerstag, 30. April, den Glauben in all seinen Facetten erkunden. Über die Konfessionsgrenzen hinweg geben die beteiligten Glaubensgemeinschaften wie Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus oder die Bahá’í-Gemeinde Einblick in ihre jeweilige Religion, zeigen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten auf. Die Veranstaltung soll somit auch helfen, Berührungsängste und Vorurteile...

  • Fürth
  • 29.04.15

Anstehende Veranstaltungen zum Thema

  • 1. August 2021 um 12:00
  • Jüdisches Museum Franken in Schnaittach
  • Schnaittach

Die Poesie der heilen Welt - Jüdische Oblaten und Glanzbilder aus früheren Zeiten

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach und im Rahmen der Feierlichkeiten zu „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ präsentiert das Museum mit „Die Poesie der heilen Welt“ seltene und noch nie gezeigte Oblaten und Glanzbilder mit jüdischen Motiven aus seiner Sammlung. Wer kennt sie nicht, die glitzernden bunten Papierbildchen mit Blumen, Tieren, Märchenfiguren, Engeln oder Weihnachtsmännern, die Großmutters Poesiealbum zieren? Seit dem 19....

  • 1. August 2021 um 14:00
  • Schwabach
  • Schwabach

Ganz rein! Ritualbäder in Schwabach (Führung mit Christa Stumpf)

Was bedeutet rituelle Reinheit und was hat das mit den Mikwen (Ritualbädern) zu tun? Was heute noch von den einstigen Ritualbädern in Schwabach sichtbar ist, entdecken Sie in der Führung mit Christa Stumpf. Begleiteten Sie sie auf einem Streifzug durch das historische Schwabach und lernen Sie das einstige jüdische Zentrum und frühere Mikwen kennen. Vorab oder im Anschluss können Teilnehmer*innen des Rundgangs kostenfrei das JMF in Schwabach und die aktuelle Fotoausstellung „Bauhaus weltweit –...

  • 1. August 2021 um 14:00
  • Jüdisches Museum Franken in Fürth
  • Fürth

Synagogen und Talmudschulen in Fürth

Stadtführung mit Anita Panzer und Liam Müller Fürth ist weltweit bekannt für seine Synagogen und Talmudschulen in der frühen Neuzeit. Die renommierteste Talmudschule von europäischem Rang befand sich auf dem ehemaligen Fürther Schulhof im sogenannten Kahalhaus und im Bethaus des Rabbi Bärman Fränkel. Auf dem Schulhof befanden sich weitere ansehnliche Synagogen. Fürther Juden errichteten auch in ihren Wohnhäusern zahlreiche Privatbetstuben, in denen gebetet und gelernt wurde. Wie in Fürth so...

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