Kopien der Reichskleinodien sind im Stadtmuseum Fembohaus zu sehen

Staatsminister Markus Söder und Kulturreferentin Prof. Julia Lehner bei der Übergabe der Reichskleinodien im Stadtmuseum Fembohaus.
  • Staatsminister Markus Söder und Kulturreferentin Prof. Julia Lehner bei der Übergabe der Reichskleinodien im Stadtmuseum Fembohaus.
  • Foto: Udo Dreier / bayernpress.de
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

NÜRNBERG (nf) - Ab dem 25. November 2016 werden die Kopien der Reichskleinodien nach drei Jahren Präsenz in der Sonderausstellung „Kaiser – Reich – Stadt“ auf der Kaiserburg in einer neuen Dauerpräsentation im Stadtmuseum im Fembo-Haus zu sehen sein.

Die Ausstellung thematisiert die vielen Spuren, die Krone, Reichsapfel und Reichsschwert in der Stadtgeschichte hinterlassen haben. Die Übergabe der Reichskleinodien durch Staatsminister Dr. Markus Söder an Kulturrreferentin Prof. Dr. Julia Lehner fand am 15. September 2016 im Stadtmuseum im Fembo-Haus statt.

Hintergrund:
Die Reichskleinodien sind die Herrschaftsinsignien der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches. Dazu gehören als wichtigstes Teil die Reichskrone, die Heilige Lanze und das Reichsschwert. Für Jahrhunderte in Nürnberg befindlich, werden sie heute in der Schatzkammer der Wiener Hofburg aufbewahrt. Kaiser Sigismund übertrug der Reichsstadt Nürnberg mit einer am 29. September 1423 datierten Urkunde die Reichskleinodien zu ewiger Verwahrung. Durch Kriegs- und Revolutionswirren seit dem 18. Jahrhundert wurde immer wieder versucht, die Reichskleinodien in Sicherheit zu bringen. Nach der Rettung der Reichskleinodien über mehrere Stationen nach Wien und der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches wurde von Seiten Nürnbergs und Aachens mehrfach versucht, die Rückführung der Kleinodien an ihre jeweiligen Aufbewahrungsstätten zu erreichen. Vergeblich.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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