Tourismus weiter ausbauen!

Um den Aischgrund als Tourismusregion weiterzuentwickeln, trafen sich (v.l.)  Hans Herold, MdL, Matthias Keller-May, BR-Abendschau,  Gerald Brehm, Christa Matschl, MdL, Helmut Dresel, Klaus Stöttner, MdL.       Foto: oh
  • Um den Aischgrund als Tourismusregion weiterzuentwickeln, trafen sich (v.l.) Hans Herold, MdL, Matthias Keller-May, BR-Abendschau, Gerald Brehm, Christa Matschl, MdL, Helmut Dresel, Klaus Stöttner, MdL. Foto: oh
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Aischgrund soll stärker in den Fokus der Fremdenverkehrsregionen rücken

REGION - Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Freistaat Bayern. Doch während die bekannten Urlaubsregionen Oberbayern und das Allgäu eine herausragende Stellung bei Urlaubern genießen und international bekannt sind, haben andere Regionen in Bayern, wie etwa der Aischgrund, bei Touristen noch nicht diesen Bekanntheitsgrad – wenngleich landschaftlich sehr imposant und mit einer Vielzahl von Freizeitangeboten ausgestattet.

Um den Aischgrund als Urlaubsregion stärker in den Fokus des Tourismus zu rücken, fand auf Initiative von Christa Matschl, Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Erlangen-Höchstadt, ein Gespräch zu den Entwicklungschancen des Aischgrunds als Tourismusregion am Rande der Plenarsitzung im Bayerischen Landtag statt. Als Vertreter aus dem Aischgrund waren der 1. Bürgermeister von Höchstadt a.d. Aisch und gleichzeitig 1. Vorsitzender des Vereins Karpfenland Aischgrund e.V., Gerald Brehm, sowie Helmut Dresel – ebenfalls für den Verein Karpfenland Aischgrund e.V. – nach München gekommen. Für die CSU-Fraktion nahm neben Abgeordnete Christa Matschl und dem Stimmkreisabgeordneten für Neustadt a.d. Aisch / Bad Windsheim, Hans Herold, auch der Tourismuspolitische Sprecher der Landtags-CSU, Klaus Stöttner, teil.

Thema waren die aktuellen Herausforderungen bei der Entwicklung des Aischgrundes zu einer Tourismusregion und die damit notwendigen Veränderungen auch bei der Tourismusinfrastruktur. „Bayern ist Urlaubsregion Nr. 1 in Deutschland. Und der Aischgrund hat herrliche Landschaften und ein attraktives Angebot für Urlauber“, so Matschl. Erst vor wenigen Monaten ist der Aischgründer Spiegelkarpfen, das Symbol der gesamten Region, durch die Europäische Union aufgewertet worden und nunmehr eine geschützte geographische Herkunftsangabe. „Und diesen Impuls sollten wir nutzen um unsere Region stärker in das Blickfeld des Tourismus zu rücken.“, so Matschl weiter.

Ebenfalls diskutiert wurde über Möglichkeiten, wie in Zukunft die Übernachtungskapazitäten weiter gesteigert werden können – hier gilt es, private Investoren für die Region Aischgrund zu begeistern, so die Teilnehmer einhellig. „Wir als CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag wollen den Tourismus in Bayern weiter ausbauen. Auch auf Europäischer Ebene setzen wir uns dafür ein. Erst im März haben wir einen Beschluss gefasst, der die Staatsregierung auffordert, sich auf europäischer Ebene auch in der kommenden Förderperiode bis 2020 für ein mit möglichst hohen Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ausgestattetes Strukturförderprogramm einzusetzen. Dabei sollte in unseren Augen auch die Förderung von öffentlicher Tourismusinfrastruktur, innovativen Maßnahmen im Bereich Tourismusmarketing und von einzelbetrieblichen Investitionen von kleinen und mittleren Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben möglich sein.“, erklärte Christa Matschl. Und der Einsatz hat sich gelohnt: Die Europäische Tourismusförderung bleibt erhalten. Dieses Ergebnis aus den Verhandlungen zwischen Europäischem Parlament und Ministerrat wurde kürzlich bestätigt.

Autor:

Archiv MarktSpiegel aus Nürnberg

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