Achtes Wachstumsjahr in Folge
Deutsche Bauwirtschaft trotzt der Corona-Pandemie!

Die deutsche Baubranche kann auch in der Corona-Krise gute Geschäfte verzeichnen.
Symbolfoto: Patrick Seeger / dpa
  • Die deutsche Baubranche kann auch in der Corona-Krise gute Geschäfte verzeichnen.
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WIESBADEN (dpa/mue) - Die deutsche Baubranche hat auch in der Corona-Krise gute Geschäfte gemacht. Mit einem starken Jahresschlussspurt steigerte das Bauhauptgewerbe den Umsatz 2020 um 4,9 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.


Für die Branche war es demnach bereits das achte Jahr mit steigenden Umsätzen in Folge; im Dezember lagen die Erlöse gar 18 Prozent über dem Vorjahresmonat. Zum Aufschwung trugen dabei fast alle Bereiche des Baugewerbes bei – mit Ausnahme des Baus von Straßen und Schienenstrecken, der Angaben zufolge leicht unter dem Vorjahreswert blieb. Am stärksten wuchs das Geschäft der Zimmerleute – um stolze 13,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt stieg laut Information der Wiesbadener Statistiker um 1,5 Prozent. «Die Bauwirtschaft erweist sich einmal mehr als Stütze der Gesamtwirtschaft», erklärte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB). Geholfen habe auch die Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr. Deren Auslaufen zum Jahresende habe zu einem starken Umsatzanstieg im Dezember geführt. «Die Vorzieheffekte werden allerdings dazu führen, dass diese Umsätze 2021 fehlen werden.» Vor allem der boomende Wohnungsbau treibt die Bauindustrie bekanntlich seit langem an; zuletzt klagte die Bauindustrie jedoch in der Pandemie über Zurückhaltung bei öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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