Opels Sportwagen der Zukunft

Blick in die Zukunft: der Opel GT Concept. Foto: Auto-Medienportal.Net/Opel
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(ampnet/mue) - Mit dem GT Concept präsentiert Opel auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 3.–13.3.2016) seine Vorstellung von einem Sportwagen der Zukunft.


So finden sich bei der mit Frontmittelmotor und Heckantrieb ausgerüsteten Studie weder Türgriffe noch Außenspiegel. Und auch das Antriebsaggregat erstaunt: Es handelt sich um einen kleinen 1,0-Liter-Dreizylinder, der auf dem aktuellen Motor basiert. Dennoch soll er für sportliche Fahrleistungen sorgen.

Der Direkteinspritzer-Benziner leistet im Sporttrimm 107 kW / 145 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 205 Newtonmetern. Dank einem Gewicht von unter einer Tonne beschleunigt der GT Concept in unter acht Sekunden von Null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Die Turbokraft wird von einem sequenziellen Sechs-Gang-Getriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt.

Eine Besonderheit am Opel GT Concept sind die großen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Fahrer und Beifahrer steigen, nachdem sie eine Tastfläche in der roten Signaturlinie im Dach berührt haben, durch die sich elektrisch weit öffnenden Türen in den Wagen ein. Dabei tauchen die Türen ein Stück in die vorderen Radhäuser ein, die Platz sparende und patentierte Aufhängung ermöglicht einen großen Öffnungswinkel selbst in relativ engen Parklücken.

Für den Überblick im Stadtverkehr sorgen zwei Kameras hinter den vorderen Radhäusern, die ihre Bilder auf Monitore links und rechts im Cockpit übertragen – die Zeit der Seitenspiegel und der toten Winkel ist damit vorbei. Die Frontscheibe setzt sich in einem gläsernen Panoramadach fort.

Die markanten roten Vorderreifen im Roller-Skates-Design sind eine Reminiszenz an das zu seiner Zeit ebenfalls avantgardistische Opel-Motorrad Motoclub 500, das 1928 auf roten Reifen rollte. Die lange Motorhaube, der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, der zentral angeordnete Doppelauspuff und natürlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT.

Zum Einsatz kommt auch die nächste Entwicklungsstufe des blendfreien LED-Matrix-Dauerfernlichts, und die Blinker sind in die Hauptscheinwerfer integriert. Abgerundet wird das Lichtdesign durch Rückleuchten, die den neuen GT auch nachts unverwechselbar machen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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