Stundenlange Verzögerungen
UPDATE: Deshalb ist die Situation am Hamburger Flughafen eskaliert
- Für etwa zwei Stunden war der Sicherheitsbereich des Flughafens dicht und es wurde niemand kontrolliert.
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- Plötzliche Räumung am Hamburger Flughafen: Passagiere müssen sogar aus den Maschinen aussteigen.
- Der Grund: eine «polizeilichen Lage».
- Kein Zusammenhang mit Bundeswehr-Übung
UPDATE:
Hamburg (dpa) - Weil ein Mann wohl aus Versehen einen Notknopf gedrückt hat und deshalb ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens gelangt ist, musste ein Teil des Airports für etwa zwei Stunden gesperrt werden.
- Viel Geduld brauchten die Fluggäste, die am Freitag von Hamburg aus in andere Städte und Länder fliegen wollten.
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Der Bereich hinter den Kontrollen wurde von der Bundespolizei als Vorsichtsmaßnahme komplett evakuiert und auf gefährliche Gegenstände durchsucht, wie ein Sprecher sagte. «Alle Passagiere mussten rauskommen und neu kontrolliert werden», sagte zudem ein Flughafensprecher. Gegen 11.30 Uhr konnte der Bereich wieder freigegeben werden.
- Alle Passagiere mussten den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen.
- Foto: Frank Molter/dpa
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In der Zeit konnten von Hamburg aus keine Flieger starten. «Es wird heute noch im Laufe des Tages zu erheblichen Verzögerungen kommen. Es gab auch etliche Flugstreichungen. Wie viele das insgesamt werden, müssen wir abwarten», sagte der Flughafensprecher weiter. Ankommende Flugzeuge konnten dagegen wie geplant landen.
Passagiere mussten auch Flieger verlassen
Nach Angaben des Hamburger Flughafens und der Bundespolizei hatte ein Mann am Morgen gegen 9.20 Uhr – ersten Erkenntnissen zufolge unabsichtlich – einen Notknopf an einer Tür zum Sicherheitsbereich gedrückt und diesen auch betreten. Beamte der Bundespolizei konnten den Mann schnell finden und zunächst in Gewahrsam nehmen. «Grundsätzlich piepen solche Türen, wenn der Taster gedrückt wurde», sagte der Bundespolizeisprecher. Der unbefugte Zutritt sei deshalb schnell aufgefallen.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann eventuell gefährliche Gegenstände im Sicherheitsbereich hinterlegt hatte oder andere Gefahren bestanden, musste der leer geräumte Bereich komplett durchsucht werden.
Auch bereits in den Maschinen sitzende Passagiere mussten demnach wieder aussteigen. Der Flughafen bestätigte das. Es habe sich um eine vorgeschriebene Vorsichtsmaßnahme gehandelt.
Kein Zusammenhang mit Bundeswehr-Übung
Eine Bundeswehr-Übung mit Tornado-Kampfflugzeugen, die in dieser Woche ebenfalls am Hamburger Flughafen stattgefunden hatte, hatte mit der «polizeilichen Lage» am Airport nichts zu tun: Die seit Montag am Flughafen stationierten sechs Maschinen hätten Hamburg am Vormittag bereits wieder verlassen, sagte ein Sprecher des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 «Immelmann» der Deutschen Presse-Agentur. Die Übung sei beendet, die Kampfflugzeuge landeten nach Abschluss ihres Trainings wieder bei ihrem eigentlichen Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein.
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Hamburg (dpa) - Wegen einer «polizeilichen Lage» am Hamburger Flughafen ist der Sicherheitsbereich des Airports geräumt worden. Alle Passagiere hätten den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen müssen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Auch bereits in den Maschinen sitzende Passagiere mussten demnach wieder aussteigen.
Um was für eine «polizeiliche Lage» es sich handelt, wollte der Sprecher nicht weiter ausführen. Häufig sind in solchen Fällen verdächtige Gegenstände Ursache für eine solche Sicherheitsmaßnahme.
Nur Sicherheitsbereich betroffen
Derzeit werde der Bereich untersucht, sagte der Sprecher. Wie lange die Sperrung andauern werde, sei noch nicht absehbar.
Ein dpa-Reporter berichtete vom Flughafen, dass für alle Flüge Verspätungen von drei Stunden angezeigt würden.
Betroffen von der Sperrung war nach Angaben der Bundespolizei aber nur der Sicherheitsbereich, in dem sich die bereits kontrollierten Passagiere befanden. Die anderen Teile des Flughafens seien weiter zugänglich, hieß es.
Bundeswehr-Kampfjets trainieren am Airport
Am Hamburger Flughafen trainiert derzeit die Bundeswehr. Seit Anfang der Woche sind am zivilen Helmut-Schmidt-Airport sechs Tornado-Kampfflugzeuge stationiert. Die Maschinen üben dort zwischen 9.00 und 18.00 Uhr parallel zum normalen Flugbetrieb Starts und Landungen.
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