Kostenlose Telefonhotline für Menschen mit Herzproblemen

Wichtig für Senioren: Durch regelmäßige Untersuchungen beim Facharzt kann eine Herzinsuffizienz rechtzeitig erkannte werden.
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Region (spp-o) -  „Das schwache Herz“ lautet das diesjährige Motto der Herzwochen im November, in denen die Deutsche Herzstiftung über das Krankheitsbild der Herzinsuffizienz aufklären möchte. Pro Jahr werden in Deutschland rund 50.000 Todesfälle auf die Herzschwäche zurückgeführt. Damit gehört sie hierzulande zu den häufigsten Todesursachen. Bis zu 10.000 Liter Blut pumpt das Herz eines gesunden Erwachsenen täglich durch den Körper. Bei einer chronischen Herzinsuffizienz ist diese Funktion gestört. „Das Herz ist nicht mehr in der Lage Muskeln, Organe und andere Gewebe mit ausreichend Blut und Sauerstoff zu versorgen“, erklärt Dr. Schenkel. Am häufigsten tritt die Erkrankung in der Altersklasse der 70- bis 90-Jährigen auf. In den jüngeren Altersklassen sind eher Männer betroffen, in den höheren eher Frauen.
Der Patient kann im fortgeschrittenen Stadium beispielsweise Atemnot oder ein rasches Nachlassen der Leistungsfähigkeit verspüren. Zunächst treten die Beschwerden nur bei körperlicher Aktivität auf, später auch in Ruhe. Zudem kann sich das Blut vor dem Herzen stauen und zu Wassereinlagerungen unter anderem in den Beinen führen. „Patienten bemerken diese Ödeme eventuell durch ein erhöhtes Körpergewicht oder dadurch, dass Socken an Knöchel oder Schienbein lang sichtbare Abdrücke hinterlassen“, so Dr. Schenkel. Auch vermehrter nächtlicher Harndrang kann ein Anzeichen sein.

Hier gibt es Hilfe

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät jedermann neutral und kostenfrei unter der Nummer 0800/011 77 22. Die Hotline ist an folgenden Tagen erreichbar: Montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr sowie samstags von 8 bis 18 Uhr.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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