Nürnberg liegt an der Seidenstraße

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas im ,,One Belt, One Road"-Cooperation Center, in dem sich u.a. ein chinesisch-europäisches‎ Handelszentrum befindet.‎ Dort eröffnet auch eine Repräsentanz des Freistaats Bayern.  (Foto: ©Dr. Michael Fraas)
 
Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas (l.) und Oberbürgermeister Luo Qiang unterzeichnen im November 2017 die Wirtschaftskooperation zwischen Nürnberg und Chengdu. (Foto: Marco von Dobschütz-Dietl)

Premiere: Kongress „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“ am 25. Juli 2018 in Nürnberg –  Kooperationspartner sind die Industrie- und Handelskammern in Bayern, das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und die NürnbergMesse 

NÜRNBERG (nf/pm) - Der Begriff „Seidenstraße“ weckt unterschiedliche Assoziationen: Angefangen vom alten Netz der Karawanenrouten zwischen dem Mittelmeer und Ostasien bis hin zur chinesischen Initiative des 21. Jahrhunderts. Diese ist langfristig ausgerichtet, bereits mit rund 900 Projekten und prognostizierten Investitionen in Höhe von 900 Milliarden US-Dollar im Verhandlungs- und Planungsstadium ausgestattet. Anlass genug, um den Kongress „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen zu starten, findet Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse Group: „In Asien stellen wir immer wieder fest, dass ‚One Belt, one Road‘ ein Riesen-Thema ist – in Europa und Deutschland bislang noch nicht. Gerade für Unternehmen bündelt der neue Kongress deshalb die zentralen Fragestellungen und bietet Lösungen und Geschäftsoptionen.“ Der Kongress findet am 25. Juli 2018 erstmals im Messezentrum Nürnberg statt.

Die NürnbergMesse selber verfügt über ausgeprägte Chinakompetenz, betont Ottmanns CEO-Kollege Dr. Roland Fleck: „Wir sind in China seit mehr als einem Jahrzehnt präsent und haben dort gute Kontakte und etablierte Fachmessen – von Automotive bis Getränketechnologie, von Verfahrenstechnik bis Bio-Lebensmittel. Das sind die besten Voraussetzungen, um mit dem neuen Kongress eine weitere Brücke zwischen Bayern und China zu schlagen.“ Aus diesem Grund hat sich die NürnbergMesse auch weitere, starke Kooperationspartner an die Seite geholt – nämlich die IHKs in Bayern und das Bayerische Wirtschaftsministerium: Für alle drei Veranstalter bietet das Thema „Seidenstraße“ erhebliches Potenzial – insbesondere mit Blick auf Unternehmen, die in Deutschland und China aktiv sind. Für Staatssekretär Franz Josef Pschierer liegen die Vorteile des Kongresses auf der Hand: „China forciert das Projekt ‚Seidenstraße‘ mit enormen Ressourcen und einer klaren strategischen Ausrichtung. Wir müssen unseren Unternehmen in Bayern deutlich machen, welche wirtschaftlichen Chancen darin liegen und gegebenenfalls auch aufzeigen, wo Vorsicht geboten ist. Der Kongress informiert hierüber kompakt und diese Initiative begrüße ich ausdrücklich.“

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, der im November 2017 eine Delegationsreise nach Chengdu leitete: ,,Die NürnbergMesse liegt mit ihrer Seidenstraßen-Konferenz am 25. Juli 2018 genau richtig. Denn Nürnberg hat eine Pionierfunktion für den bayerisch-chinesischen Handel: Die seit über zwei Jahren bestehende direkte Güterzugverbindung zwischen Nürnberg (Güterverkehrszentrum bayernhafen Nürnberg) und Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, im Rahmen der chinesischen ,,one belt, one road"-Strategie (auch ,,belts and roads" oder ,,Neue Seidenstraße" genannt) macht Nürnberg zur Brücke und Plattform für Bayern und ganz Süddeutschland für den europäisch-chinesischen Handel. Für den Wirtschaftsstandort Metropolregion Nürnberg ist es eine riesige Chance, Teil der neuen Landverbindung zu sein." Fraas weiter: ,,Demnächst wird der Freistaat Bayern eine Partnerschaft mit der Provinz Sichuan eingehen und in Chengdu eine Repräsentanz eröffnen. Die Stadt Nürnberg ist bereits vorangegangen - im November 2017 wurde eine Wirtschaftskooperation zwischen Nürnberg und der Provinzhauptstadt und südwestchinesischen Wirtschaftsmetropole Chengdu (mit knapp 16 Millionen Einwohnern) anlässlich einer von mir geleiteten Delegationsreise dorthin vereinbart.‎"


Kongress: Starker Fokus auf praktische Umsetzbarkeit

Die einzelnen Panels des Kongresses „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“ widmen sich Erfahrungsberichten von Unternehmen sowie dem Austausch von Erfolgsstrategien, Fragen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten oder der Darstellung von einzelnen Projekten entlang der Seidenstraße. „One Belt. One Road“ fokussiert über 60 Länder entlang der Verbindung zwischen China und Europa und beinhaltet neben Infrastrukturaspekten auch geopolitische Fragestellungen. Gerade diese unterschiedlichen Facetten der Unternehmen mit einzubeziehen und praktische Lösungsansätze darzustellen, ist Anspruch von „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuen Wegen“. Umfangreiche Informationen und Anmeldemöglichkeiten befinden sich online unter
www.seidenstrasse.bayern.

Im Jahr des Hundes

Das momentane chinesische Neujahrsfest läutet das „Jahr des Hundes“ ein. Gemäß dem chinesischen Tierkreis beinhaltet dies für in diesem Zeichen geborene Menschen Attribute wie Lebhaftigkeit, Unabhängigkeit, Aufrichtigkeit und Loyalität. Themen, die sicherlich auch in der unternehmerischen Praxis gefragt sind und somit einen passenden Rahmenfür die Premiere des Kongresses „Seidenstraße 2018 – Handeln auf neuenWegen“ bieten.
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