Judenhass

Beiträge zum Thema Judenhass

Panorama
Die Nazi-Verbrecher Hitler und Goebbels zu Gast in Bayreuth bei der damaligen Festspielchefin Winifred Wagner.  | Foto: dpa (Archivbild)
3 Bilder

150 Jahre Wagner-Festspiele
Nazi-Wegbereiter: Darf man seine Opern hören?

Bayreuth (dpa/vs) - 150 Jahre Wagner-Festspiele in Bayreuth werfen die Frage auf, ob man eigentlich guten Gewissens eine Opfer dieses größenwahnsinnigen Genies besuchen kann: Wagner äußerte sich antisemitisch, Hitler liebte seine Musik und war ein Freund der Familie. So weit, so schlimm? - Und wie weiter?. Von Kathrin Zeilmann und Britta Schultejans, dpa In den langen Pausen, die das Programm zwischen den einzelnen Aufzügen der Opern im Bayreuther Festspielhaus vorsieht, ist viel Zeit. Zeit...

Panorama

Religiöse Ideologie
320 Straftaten: Antisemitischer Brennpunkt ist Berlin

Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel nahmen antisemitische Straftaten auch in Deutschland stark zu. Die Zahl bleibt hoch Berlin (dpa) - Hass auf Jüdinnen und Juden: Das Bundeskriminalamt hat im zweiten Quartal dieses Jahres in Deutschland 715 antisemitische Straftaten erfasst, darunter 19 Gewalttaten mit sieben Verletzten. Die Zahl liegt mehr als ein Drittel höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahresbeginn weist der Trend nur leicht abwärts: Für die Zeit von Januar bis Ende März...

Panorama

Hass auf Juden explodiert
Intoleranz hat Konjunktur in Deutschland: Bundesregierung will handeln

Von Verena Schmitt-Roschmann und Jörg Ratzsch, dpa BERLIN (dpa) - Ein Mann mit Kippa, der in Göttingen mit den Worten angefeindet wird: «Ich reiße dir deine kleine Mütze vom Kopf.» Einer, der die Nachbarin bittet, ihr Auto umzuparken und darauf hört: «Verpiss dich, du dreckiger Jude.» Eine Israelin, die das WG-Zimmer in Köln nicht bekommt, weil sie sich nicht von Israel distanzieren will. Das sind drei von 4782 antisemitischen Vorfällen, die der Bundesverband der Recherche- und...

Panorama

Straftaten seit Terrorangriff der Hamas auf Israel
Antisemitismus in Deutschland steigt auf das Siebzigfache des Vorjahres!

BERLIN (dpa/nf) - Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober hat es in Deutschland einen massiven Anstieg politisch motivierter Straftaten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt gegeben. Die Zahl der polizeibekannten Taten aus diesem Kontext betrug mit 4369 im vergangenen Jahr mehr als das Siebzigfache der 61 Delikte des Vorjahrs, wie aus der von Bundesinnenministerium und Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Statistik zur politischen Kriminalität hervorgeht. Insgesamt 1927...

Panorama
Teilnehmer der propalästinensischen Kundgebung an der Freien Universität (FU) in Berlin. Die Uni steht von mehreren Seiten in der Kritik, nachdem ein jüdischer Student am Wochenende von seinem Kommilitonen geschlagen wurde. | Foto: Monika Skolimowska/dpa
2 Bilder

Antisemitismus an Hochschulen
Aufgeheizte Stimmung bei Palästina-Demo an der FU

BERLIN (dpa) - Wenige Tage nach dem Angriff auf einen jüdischen Studenten der Freien Universität Berlin (FU) sind dort bei einer Kundgebung propalästinensische und proisraelische Gruppen aufeinandergetroffen. Laut Polizei folgten am Donnerstag rund 85 Menschen einem Aufruf zu der Demo vor der FU-Mensa unter dem Titel «Solidarität mit Palästina». UPDATE/Nach Angriff auf jüdischen Studenten: Uni steht eine Kundgebung "Pro Palästina" bevor Es habe etwa 25 Gegendemonstranten gegeben. Zunächst waren...

Panorama

Extremismus
Zunahme bei antisemitischen Straftaten

MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - Angesichts der hohen Zahl antisemitischer Straftaten in Bayern fordern der Antisemitismusbeauftragte und die Landtags-Grünen eine bessere Bildungsarbeit. Die polizeilich registrierte Zahl der antisemitischen Straftaten habe im vergangenen Jahr mit 538 dramatisch zugenommen, teilte der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) mit. Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sei die Zahl deutlich nach oben geschnellt. «Hier besteht großer...

Panorama

Wachsender Antisemitismus
Israels Botschafter schlägt Alarm

BERLIN (dpa/mue) - Israels Botschafter Ron Prosor fordert eine entschlossenere Reaktion auf den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. «Die Tatsache, dass Juden Angst haben, mit einer Kippa auf die Straße zu gehen oder auf Hebräisch in ihre Handys zu sprechen, das kann einfach nicht sein. Wir müssen aufwachen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Leute, die Angst haben, ihre Kinder in die Schule zu bringen, wenn die Schule nicht geschützt wird: Das sind Verhältnisse, die nicht normal...

Panorama

Nahost-Konflikt
Söder: Antisemitismus muss Grund für Abschiebung sein

MÜNCHEN (dpa) - CSU-Chef Markus Söder hat sich für eine schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ausgesprochen, die in Deutschland antisemitsche Parolen verbreiten. Antisemitische Hetze müsse ein Grund für Abschiebung sein, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag zum Auftakt der Internet-Wahlprogrammkonferenz seiner Partei in München. Es müsse nicht nur der vorhandene Strafrahmen angewandt und im Zweifelsfall erhöht werden, betonte Söder. «Wir müssen auch konsequent sein»,...

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.