Seit 140 Jahren immer einsatzbereit, wenn es brennt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert der Freiwilligen Feuerwehr Bammersdorf zum Jubiläum: "Wertvolles Engagement, auf das Bammersdorf stolz sein kann"

EGGOLSHEIM (pm/rr) – „Unter dem Motto ‚Schützen, Retten, Löschen, Bergen‘ setzen sich die Bammersdorfer Feuerwehrmänner und -frauen für die Sicherheit ihrer Mitbürger ein. Mutig und selbstlos leisten sie bei Unfällen, Bränden und Naturkatastrophen unschätzbar wertvolle Hilfe. Das verdient höchste Anerkennung und darauf kann Bammersdorf stolz sein!“ Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der Freiwilligen Feuerwehr Bammersdorf bei den Feierlichkeiten zu ihrem 140-jährigen Jubiläum gratuliert.

Dass sich die Bürger in Bayern sicher fühlen und abends ruhig zu Bett gehen könnten, sei zu einem nicht unerheblichen Teil auch das Verdienst der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. „Seit 140 Jahren sind die Bammersdorfer Feuerwehrler immer einsatzbereit und betätigen sich als Brandschützer und in der technischen Gefahrenabwehr. Mit ihrem großen Engagement tragen sie dazu bei, dass Bayern sich einer aktiven Bürgerschaft rühmen kann, die so in keinem anderen Land unserer Bundesrepublik zu finden ist“, lobte Herrmann.

Starkes Netzwerk der Hilfsorganisationen

In Bayern gibt es ein starkes Netzwerk aus Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Bundespolizei und Bayerischer Polizei, wie der Minister erläuterte, die mit den Katastrophenschutzbehörden eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Der Staatsregierung sei bewusst, dass dies nicht selbstverständlich ist, und sie unternehme deshalb große Anstrengungen, um den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung immer weiter zu verbessern. „Wir unterstützen hier beispielsweise die Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und bei der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern. Rund 184 Millionen Euro haben wir dabei in den letzten 5 Jahren an Fördergeldern ausbezahlt. Allein in den Regierungsbezirk Oberfranken flossen davon rund 18,5 Millionen Euro“, erklärte Herrmann. Die Gemeinden des Landkreises Forchheim hätten hiervon mit rund 2,4 Millionen Euro profitiert.

Appell an die Arbeitgeber

Ohne das herausragende Engagement der Feuerwehrfrauen und -männer nütze jedoch auch die beste Ausstattung nichts, so der Minister. Von großer Bedeutung ist für Herrmann, dass die Freiwilligen für ihren uneigennützigen Einsatz regelmäßig gewürdigt werden und Rückendeckung erfahren. Deshalb zeige der Freistaat beispielsweise mit der Kampagne ‚doppelt engagiert‘ Arbeitgebern auf, dass Mitarbeiter, die sich in den Blaulichtorganisationen engagieren, ihre Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Stressresistenz und hohe Motivation immer auch vorteilhaft in ihre Arbeitsstellen einbrächten.

„Bayern ist bei seinem Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystems bestens aufgestellt. Das verdanken wir vor allem auch den rund 430.000 Ehrenamtlichen, die den Löwenanteil an den Einsatzkräften ausmachen, die sich bei Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und freiwilligen Hilfsorganisationen betätigen. Dafür gebührt ihnen Respekt und Unterstützung“, unterstrich der Minister.

Infos zur bayernweiten Kampagne ‚doppelt engagiert‘ des Bayerischen Innenministeriums unter: www.doppelt-engagiert.de

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