Motto: Total verkratert
Ein Wochenende rund um den Mond – die Copernicon im Planetarium
- Wie man sich auf eine Reise für den Mond vorbereitet, zeigt Tom Uhlig, Autor von „Was ist was - Raumfahrkontrollzentrum“ und Projektleiter von Luna, der Trainingshalle der Europäischen Weltraumorganisation in Köln.
- Foto: Matthias Maurer
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NÜRNBERG (pm/nf) – Im Zuge der aktuellen Artemis-2-Mission richtet sich der Blick wieder verstärkt auf den Mond – so auch in Nürnberg: Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. April 2026, rückt die Copernicon 2026 im Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Am Plärrer 41, den Mond in Wissenschaft, Kultur und Film in den Fokus.
Das interdisziplinäre Veranstaltungswochenende bietet ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Shows, Lesungen und Mitmachangeboten für Erwachsene wie Kinder. Eröffnet wird die Copernicon am Freitag um 19 Uhr mit einer Live-Veranstaltung des Podcast-Teams von „Sag mal, Du als Physiker“. Die Preise für die einzelnen Veranstaltungen variieren je nach Programmpunkt zwischen 18 Euro, ermäßigt 15 Euro, und 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Für die Freitag und Samstag ist ein Kombiticket für 60 Euro, ermäßigt 37 Euro, erhältlich. Karten können online unter copernicon.nuernberg.de erworben werden.
- Die Copernicon vom 17. bis 19. April 2026 im Nicolaus-Copernicus-Planetarium.
- Foto: © stock.adobe.com / Solida
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
Unter dem Titel „Total verkratert: Was der Mond uns noch nicht verraten hat“ erwartet die Besucherinnen und Besucher der Auftaktveranstaltung ein unterhaltsamer Mix aus kuriosen Anekdoten über den Mond sowie verständlichen Erklärungen über die Zusammenhänge von Physik, Astronomie und Raumfahrt. Am Samstag rücken wissenschaftliche Vorträge in den Mittelpunkt: Expertinnen und Experten beleuchten zentrale Aspekte der Mondforschung. So geht es um neue Erkenntnisse zur Entstehung des Mondes („Ist der Mond ein Kind der Erde?“), um seine Bedeutung als „Fenster in die Frühzeit des Sonnensystems“ sowie um aktuelle geopolitische Entwicklungen im neuen Wettlauf zum Mond zwischen den USA und China. Auch rechtliche Fragen werden aufgegriffen, etwa in einem Vortrag über Weltraumrecht mit Bezug zu literarischen Texten.
Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte kulturelle Formate, die den Mond als Inspirationsquelle in Kunst und Popkultur aufgreifen. Eine literarisch-wissenschaftliche Vortragslesung zu „Keplers Traum vom Mond“ verbindet historische und erzählerische Perspektiven miteinander. Die Fulldome-Show „The Dark Side of the Moon“ kombiniert die Musik von Pink Floyd mit spektakulären kosmischen Bildern. Eine Filmbesprechung zu Georges Méliès „Reise zum Mond“ spannt den Bogen von frühen filmischen Visionen bis zu aktuellen Raumfahrtprojekten, während die Veranstaltung „Er ist nur halb zu sehen …“ den Mond in Liedern und Texten aufgreift.
Der Sonntag richtet sich insbesondere an Familien und verbindet Wissenschaft und Kultur auf spielerische Weise. Neben einer Märchenlesung und der Fulldome-Show des Bilderbuchklassikers „Armstrong – Die Reise einer Maus zum Mond“ werden ebenso ein Vortrag mit Fragerunde mit einem Raumfahrtexperten rund um das Training für Mondmissionen sowie eine Fulldome-Show zu den Apollo-Mondlandungen angeboten.
Die Copernicon ist eine gemeinsame Veranstaltung des Nicolaus-Copernicus-Planetariums, des Kompetenzzentrums für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion (ZIWIS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes. Sie geht aus dem bisherigen Nicolaus-Copernicus-Symposium hervor. Weitere Informationen gibt es unter copernicon.nuernberg.de.
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