Gesamtkosten rund 11 Mio Euro
Nürnberg: Ambergerstraße wird zur Fahrradstraße
- Sör hat mit dem Um- und Ausbau der Ambergerstraße im Stadtteil Schweinau begonnen. Der stark sanierungsbedürftige Straßenzug zwischen der Nopitschstraße und der Zweibrückener Straße wird saniert und als Teil der Radschnellverbindung Nürnberg – Schwabach in weiten Teilen zur Fahrradstraße ausgebaut.
- Foto: Kathrin Lehnerer / Stadt Nürnberg
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NÜRNBERG (pm/nf) – Sör beginnt mit dem Um- und Ausbau der Ambergerstraße im Stadtteil Schweinau. Der verschlissene Straßenzug zwischen der Nopitschstraße und der Zweibrückener Straße wird saniert und als Teil der Radschnellverbindung Nürnberg-Schwabach in weiten Teilen zur Fahrradstraße ausgebaut. Zum Beginn der Arbeiten besuchte Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein Baustelle.
- Zum Beginn der Arbeiten besuchte Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein die Baustelle.
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Andreas Krieglstein sagt: „Mit dem Umbau der Ambergerstraße schaffen wir einen wichtigen Baustein für die Radschnellverbindung zwischen Nürnberg und Schwabach. Gleichzeitig investieren wir in einen modernen Straßenraum, der den Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht wird: sicher, übersichtlich und zukunftsfähig. So stärken wir den Radverkehr und schaffen attraktive Alternativen zum Auto.“
Die geplante Fahrradstraße ist für den Radverkehr von hoher Bedeutung, da der Abschnitt eine attraktive Verbindung in Richtung Innenstadt darstellt und dabei Hauptverkehrsstraßen meidet. Ziel der Umgestaltung ist daher eine durchgängig sichere, komfortable und attraktive Radverkehrsführung. Hierfür werden die Straßenquerschnitte und Oberflächen verändert und erneuert, Gehwege vergrößert, Bestandsgleise entfernt sowie Parkplätze und die Entwässerung neu geordnet. Die entsprechenden Straßenabschnitte werden an den aktuellen Nürnberger Fahrradstraßenstandard angepasst; insbesondere an Kreuzungen wird durch Beschilderung und Rotmarkierung Vorrang für den Radverkehr geschaffen. Neues Straßenbegleitgrün und 22 Baumpflanzungen sorgen zugleich für ein besseres städtisches Klima.
Bis voraussichtlich Freitag, 23. Oktober, wird als erstes die Ambergerstraße inklusive der Einmündung Friesenstraße bis zur Georg-Paul-Amberger-Schule zur Fahrradstraße umgebaut. Die Kreuzung Ambergerstraße/Friesenstraße und die Ausfahrt der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg bleiben während des ersten Bauabschnitts so lange wie möglich geöffnet.
Im weiteren Verlauf bis zur Turnerheimstraße wird die bestehende Ambergerstraße zu einem eigenständigen Zwei-Richtungs-Radweg mit einer Breite von vier Metern umgebaut. Dieser Weg verläuft parallel zum neuen Grünzug, der derzeit von Sör umgesetzt wird. Die Arbeiten dauern hier voraussichtlich von Montag, 26. Oktober, bis Mitte Dezember.
Im Frühjahr 2027 gehen die Arbeiten je nach Wetter weiter: Im März und April sollen die Ambergerstraße zwischen Friesenstraße und Nopitschstraße sowie die Stichverbindung Nopitschstraße/Holzwiesenstraße umgestaltet werden. An der Kreuzung Nopitschstraße/Ambergerstraße wird außerdem die Ampelanlage erneuert. Im Mai und Juni baut Sör die Kreuzung Turnerheimstraße/Zweibrückener Straße inklusive eines Abschnitts entlang der Zweibrückener Straße aus.
Abschließend, im Juli, erhält die Holzwiesenstraße entlang des neu gebauten Kinder- und Jugendhauses einen neuen Geh- und Radweg, der in den zukünftig geplanten Wendehammer auf Höhe des aktuell vorhandenen Parkplatzes mündet. Von dort aus führt künftig nur noch ein Rad- und Fußweg zur Nopitschstraße. Die Einfahrt zum Kinder- und Jugendhaus von der Nopitschstraße aus bleibt für den Autoverkehr möglich.
Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 11 Millionen Euro. Davon entfallen circa 6,1 Millionen Euro auf die Grünmaßnahme mit schrittweiser Umwandlung der versiegelten Straße in eine öffentliche Grünanlage samt Spiel- und Bewegungsangeboten. Der tatsächliche Umbau der Ambergerstraße in eine Fahrradstraße wird voraussichtlich rund 5,5 Millionen Euro kosten. Der Umbau zur Fahrradstraße wird mit rund 3,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Radoffensive Klimaland Bayern“ vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bezuschusst. Die Fertigstellung ist für Juli 2027 geplant – gemeinsam mit der Fertigstellung des anliegenden Grünzugs.
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