FRANKEN (pm/nf) - Ein farbenfrohes Fest im Freien feiert Franken im Mai: Die Parks und Gärten des Reiselands schmücken sich jetzt mit unzähligen Blüten. Sie laden dazu ein, auf fürstlichen Spuren zu wandeln, Gesundheit zu tanken und Kultur im Grünen zu erleben.
Die Fürstbischöfe und Adelsgeschlechter vergangener Zeiten haben Franken ein Erbe hinterlassen, das noch heute reiche Blüten treibt. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist der Hofgarten in Veitshöchheim im Fränkischen Weinland. Mit seinen Heckengebilden und Rondells, seinen nahezu 300 Statuen und seinen Pavillons gilt er als einer der schönsten Rokokogärten Europas. Wie einst die Würzburger Fürstbischöfe, die ihn anlegen ließen, genießen Gäste heute die Blumenpracht auf dem Schlossparterre oder schlendern durch schattenspendende Laubgänge und lauschen dem Plätschern der Wasserspiele.
Authentischen barocken Gartengenuss bietet Schloss Weikersheim im Lieblichen Taubertal. Der Schlossgarten versetzt Gäste rund 300 Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit seiner Entstehung. Eine Besonderheit sind die über 70 original erhaltenen Skulpturen, darunter die kuriose Zwergengalerie. Die Saison über locken verschiedene Veranstaltungen. www.schloss-weikersheim.de
Fürstliche Gartenlust im Hofgarten, Ansbach, Romantisches Franken.
Bisweilen flanieren noch heute Damen in ausladenden Reifröcken und Herren mit gepuderten Perücken durch Frankens prächtige Gärten. In Ansbach wird am 5. Juli 2025 abends „Zum Markgrafen geladen“: Im imposanten Ansbacher Hofgarten, der Elemente aus dem Barockstil und dem englischen Landschaftsstil verbindet, lebt die Epoche des „Wilden Markgrafen“ Carl Wilhelm Friedrich wieder auf.
Alle Veranstaltungen: www.tourismus-ansbach.de
Hofgarten unterhalb der Veste, Coburg, Coburg.Rennsteig.
Früher war die Gartenlust den Fürsten vorbehalten – in Coburg etwa den Herzögen von Sachsen-Coburg. Heute steht der Hofgarten zwischen dem Schlossplatz und der Veste Coburg allen offen. Idyllische Wege unter alten und zum Teil exotischen Bäumen, weitläufige Wiesen und Bänke zwischen Springbrunnen, Skulpturen und Blumenbeeten machen ihn zu einer Oase der Entspannung. www.coburgmarketing.de
Im Gärtner- und Häckermuseum, Bamberg. Steigerwald.
In Bamberg gehören die Gärten ebenfalls fest zum Stadtbild – mehr noch: Die Gärtnerstadt ist Teil des UNESCO-Welterbes. Einzigartig ist dieses Viertel, das von alten Gemüse- und Blumengärten geprägt ist. Hier haben sich über Jahrhunderte hinweg Bamberger Gärtner niedergelassen, deren Anbauflächen bis heute gepflegt werden. www.bamberg.info/gaertnerstadt
Dass Parks und Gärten gesunde Oasen sind, zeigen die Kurparks der fränkischen Heilbäder und Kurorte. Einer der schönsten Kurparks Deutschlands ist in Bad Mergentheim im Lieblichen Taubertal zu finden. Im 19. Jahrhundert im englischen Landschaftsstil mit sanften Hügeln, Bächen und Teichen angelegt, bietet er weit mehr als Idylle. Weiter zu empfehlen: Bad Windsheim oder Bad Staffelstein. visit.bad-mergentheim.de
Ob prächtiger Schlosspark oder privater Bauerngarten, die ganze Vielfalt der fränkischen Gartenlust vereint das Projekt „Parks & Gärten. Frankens Paradiese”. Über 170 unterschiedliche Gartenanlagen in allen 16 fränkischen Urlaubslandschaften werden auf der FrankenTourismus-Website und in einem Flyer vorgestellt. Und da die grünen Oasen immer wieder zu Führungen einladen oder zur Bühne für Kulturerlebnisse werden, sind online auch jede Menge Veranstaltungstipps und geführte „Gartentouren“ zu finden. www.frankentourismus.de/parks-und-gaerten
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