Kosten rund 13,4 Mio Euro
Haus der Athleten entsteht in Nürnberg-Langwasser
- Auf dem Bild v.r.: wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira, Oberbürgermeister Marcus König sowie Schul- und Sportreferentin Cornelia Trinkl legen mit Schülern des „Hauses der Athleten“ den Grundstein für den Neubau.
- Foto: Julian Wachtler, wbg Nürnberg
- hochgeladen von Nicole Fuchsbauer
NÜRNBERG (pm/nf) - Mit der Grundsteinlegung für das „Haus der Athleten“ in der Ursula-Wolfring-Straße 11 setzt die Stadt Nürnberg gemeinsam mit der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen ein starkes Zeichen für die nachhaltige Förderung des sportlichen Nachwuchses.
Gegenüber der Bertolt-Brecht-Schule entsteht ein modernes Schülerwohnheim für junge Leistungssportlerinnen und -sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren, die ihre schulische und sportliche Ausbildung fernab ihres Elternhauses absolvieren. Die wbg realisiert das Projekt und vermietet das Gebäude langfristig an die Stadt Nürnberg.
Oberbürgermeister Marcus König betont die Bedeutung des Neubaus für den Sportund Bildungsstandort Nürnberg: „Mit dem Haus der Athleten schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für junge Talente, die Schule und Leistungssport auf hohem Niveau miteinander verbinden. Das ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt – sportlich, sozial und gesellschaftlich.“
Das Wohnheim bietet künftig Platz für bis zu 117 Bewohnerinnen und Bewohner in 60 Doppelzimmern mit eigenem Bad. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschaftsbereiche mit Küchen, Aufenthalts- und Lernzonen sowie eine Dachterrasse und eine Außenterrasse am zentralen Speisesaal. Neben drei barrierefreien Zimmern zur Einzelbelegung stehen weitere rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung. Pädagogische Fachkräfte begleiten die Jugendlichen im Alltag und sorgen gemeinsam mit klaren Strukturen für ein stabiles, förderndes und sicheres Umfeld. Damit entsteht ein Ort, der weit über reines Wohnen hinausgeht und persönliche Entwicklung, Gemeinschaft und Teilhabe in den Mittelpunkt stellt.
Die Fertigstellung ist bis Sommer 2027 vorgesehen, die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund 13,4 Millionen Euro.
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