Illegaler Welpentransport: Tierheim Nürnberg ist überwältigt von der großartigen Unterstützung der Spender

42 Welpen konnten aus dem Transport gerettet werden - jetzt kämpfen die Tierheimmitarbeiter um das Leben der Kleinen. | Foto: Tierheim Nürnberg
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NÜRNBERG (nf) - Die Anteilnahme der vielen Spenderinnen und Spender um die 42 Welpen des letzten illegalen Transportes zu retten, hat die Mitarbeiter des Tierheimes Nürnberg völlig überwältigt - so groß war die Spendenbereitschaft deutschlandweit für die Hundebabys.

,,Alleine heute sind über 100 Pakete bei uns eingegangen! Sehr viele Dinge von unserem Amazon Wunschzettel sind bei uns angekommen, Unmengen an Bettwäsche und auch unserer Spendenkonto für die Tierarztkosten der Kleinen wurde schon gefüllt. Ein Postbote musste extra für uns sein ganzes Auto beladen und mit 60 Paketen eine Sondertour fahren. Wir möchten uns von Herzen bedanken, bei allen, die uns und die Welpen unterstützen! Egal, ob durch Sach- oder Geldspenden oder einfach nur durch verständnisvolle und aufmunternde Worte!
Leider können wir nicht jedem Einzelnen danken, aber wir hoffen, dass es so viele Spender erreicht!", freuen sich Tanja Schnabel und Miriam Bader stellvertretend für alle Tierheimmitarbeiter.

Parvovirose nachgewiesen

Leider gibt es auch weniger gute Nachrichten. Die ersten Testergebnisse sind da und damit ist klar, dass auch die ersten Welpen nachweislich Parvovirose positiv sind. Die Parvovirose ist eine hochansteckende, weltweit verbreitete Viruserkrankung, die insbesondere für ungeimpfte Hunde und Welpen eine große, mitunter tödliche Gefahr darstellt. Nach einer Inkubationszeit von 4 bis 7 Tagen kommt es in der Regel zu einem akuten Verlauf mit plötzlichem, starkem und anhaltendem Erbrechen. Kurz darauf setzt wässriger oft blutiger Durchfall ein. Die Tiere können bis zu 41,5°C Fieber haben oder leiden an Untertemperatur. Auf Grund von Durchfall und Erbrechen sind die Tiere schnell dehydriert. Zu Todesfällen kommt es vor allem bei Junghunden.

Für die Pfleger heißt das nochmal zusätzliche Arbeit. Zweimal am Tag bekommen die Welpen nun ein sehr teures Medikament gespritzt, so dass sie überhaupt eine Chance haben, gesund zu werden. Ein kleiner Pekinesenwelpe ist heute zusammengebrochen und musste in die Tierklinik. Der Beagle und der American Cocker Spaniel sind auch immer noch in der Klinik.
,,Wir werden wie immer weiterhin alles dafür tun, dass die Welpen überleben!", versprechen die Tierschützer.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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